Push-to-Talk bei Teamwire

Messaging wie mit dem Walkie-Talkie

4. August 2021, 11:11 Uhr | Antje Müller | Kommentar(e)
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Unter Zeitdruck müssen mobile Einsatzkräfte häufig schnell reagieren. Direkte Sprachkommunikation ist hier oft unerlässlich und vereinfacht den Austausch wie die Interpretation. Die Messaging-App Teamwire erweitert seinen Chat-Kanal, der sich jetzt bedienen lässt wie ein Walkie-Talkie.

Sprachkommunikation auf Knopfdruck

Von unterwegs müssen Informationen mit der Zentrale ausgetauscht und im Notfall schnell reagiert werden. Messaging-Anbieter Teamwire hat jetzt auf die Nachfrage nach direktem Sprachaustausch für mobile Einsatzkräfte reagiert und integriert die Funktionalität „Push-to-Talk“ in seiner Business Messaging App. Sie soll die Kommunikation insbesondere für einsatzorientierte Teams effizienter machen und die Interpretation der Nachrichten unter den Teammitgliedern und Mitarbeitern vereinfachen. „Bislang war die direkte Sprachkommunikation nur über Push-to-Talk nur über den Digitalfunk möglich“ erläutert Tobias Stepan, Gründer und Geschäftsführer von Teamwire. Durch die neue integrierte Funktionalität würde sich das dienstliche Smartphone in Digitalfunkgeräte verwandeln und AnwenderInnen das Gefühl geben wie mit einem Walkie-Talkie zu kommunizieren. Für den Echtzeit-Kommunikationsanbieter stellt dies den „ersten entscheidenden Schritt, um sämtliche Kommunikation innerhalb eines Unternehmens oder einer Organisation über eine einzige Lösung abzuwickeln“, erläutert Stepan.

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Mit dem neuesten Update der Messaging-App „Teamwire“ lassen sich über den Mikrofon-Button bis zu drei Minuten lange Push-to-Talk-Nachrichten aufnehmen. Erhält der Nutzer eine Push-to-Talk-Nachricht, während Teamwire geschlossen ist oder sich im Hintergrund befindet, wird sie in der Inbox als ungelesen markiert.
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Auf der Inbox-Nutzeroberfläche erhalten NutzerInnen Zugriff auf die Push-to-Talk-Funktion über eine Mikrofon-Icon. Anders als bei typischen Push-to-Talk-Aufnahmen, muss die Funktion für ausgewählte Chats aktiviert werden, bevor das neue Menü mit allen hinterlegten Push-to-Talk-Chats nutzbar wird. Streamt ein Anwender seine Push-to-Talk-Nachricht wird diese nicht direkt, sondern zunächst in das Backend hochgeladen. Erst dann wird sie verteilt. Das hat aus Sicht des Anbieters den zusätzlichen Vorteil, dass Push-to-Talk-Nachrichten im Archiv der Organisation gespeichert werden können und jederzeit abrufbar sind. Gelangt eine Audionachricht in einem aktiv geschalteten Push-to-Talk-Kanal wird sie auch automatisch abgespielt. Die automatische Wiedergabe können Chat-Teilnehmende optional stummschalten oder wahlweise auf interne oder externe Lautsprecher abspielen. Perspektivisch entfällt das „Mitführen von sperrigen Zusatzgeräten“, so der Geschäftsführer. Für einsatzorientierte Teams etwa aus den Bereichen BOS, Rettungsdienst, Bau oder Logistik soll so der mobile Austausch zwischen Zentralen und mobilen Arbeitskräften im Zuge der Erweiterung noch einfacher werden.


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