Online-Meeting

Konferenzteilnehmer mit Fell und Pfoten

3. November 2021, 10:30 Uhr | Sabine Narloch | Kommentar(e)
Homeoffice Videokonferenz
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Mittlerweile sind Videokonferenzen im Arbeitsalltag vieler HeimarbeiterInnen Routine geworden – anders mag es mit der Toleranz für dieses Meeting-Format beim eigenen Haustier aussehen. Wie sich vermeiden lässt, dass Hund oder Katze Online-Meetings crashen.

Da ist Herrchen oder Frauchen den ganzen Tag zuhause beziehungsweise im Homeoffice und hat doch keine Zeit für Hund, Katze oder Piepmatz. Aus Perspektive des Haustieres ist dieses Verhalten wahrscheinlich nur schwer nachvollziehbar.

Dieses Thema kennt Saskia Stolper, PR Lead EMEA bei Zoom und selbst Katzenhalterin. Sie hat einige Tipps, wie die tierischen Kollegen während einer Videokonferenz in Schach gehalten werden können.

Da Argumente bei einem Tier verständlicherweise wenig fruchten, sollte laut Stolper darauf geachtet werden, dass Katze, Hund und Co. ausreichend Ablenkung beziehungsweise passendes Spielzeug bereitgelegt wird. Stolper weist darauf hin, dass es auch Intelligenzspielzeug gibt, mit dem sich Tiere selbst beschäftigen können. „Wer nichts kaufen möchte, findet im Netz auch zahlreiche auch DIY-Anleitungen. Das Spielzeug sollte dann am besten weit weg vom Arbeitsplatz positioniert werden“, so Stolper.

Überhaupt ist der Ort, an dem sich das Haustier aufhält, ein wichtiger Aspekt. „Es ist grundsätzlich natürlich kein Problem, wenn das Haustier zum Beispiel unter dem Schreibtisch liegt. Allerdings gibt es Meetings, in denen man sich keine Störung erlauben kann, weil man zum Beispiel vollkommene Ruhe und hohe Konzentration benötigt“, beschreibt Stolper. Hier hat sie eine Faustregel formuliert: „Alles, was nicht im Aquarium oder Terrarium lebt, sollte dann im besten Fall nicht mehr im Zimmer sein.“ Auch ein Fressnapf sollte nicht im Arbeitszimmer aufgestellt werden.

Gassi-Zeiten sollten in jedem Fall eingehalten werden, kleinere Pausen zwischendurch können schließlich für Haustier und Mensch eine Auflockerung des Homeoffice-Alltags sein.

Und auch die Technik kann unterstützen: So rät Stolper zu einem Mikrofon, das Umgebungsgeräusche unterdrückt und gegebenenfalls einen Noise-Cancelling-Kopfhörer. So wird ein eventuelles Bellen oder Miauen für einen selbst und die TeilnehmerInnen eines Online-Meetings etwas weniger hörbar.

Und wenn es doch passiert, dass die Katze durchs Bild oder über die Tastatur läuft und im Chat einen Buchstaben-Salat erzeugt, dann rät Stolper zur Offenheit. Sie mutmaßt, dass die häufigste Reaktion auf einen solchen ungebetenen Besuch im Meeting folgender ist: „Oooh, wie süß!"

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