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Nachbericht "Cyberwomen 2019“: Abseits jeglicher Klischees: Frauen in der IT-Sicherheit

Die Cyberwomen, das erste Event für Frauen der IT-Sicherheit, startete am 27. Juni in München. Die vorrangige Intention die Vielseitigkeit von IT-Berufen aufzuzeigen, führte zu einer umfassenden Plattform für Frauenkarrieren in der IT.

Frau am Laptop Bildquelle: © Fotolia, opolja

Die IT-Sicherheitsbranche hat ein Problem: Es fehlt der Nachwuchs. Ändern ließe sich dies, wenn mehr Frauen IT-Sicherheitsjobs ergreifen würden. Dazu braucht die Branche jedoch ein neues Image – so lautet ein Fazit der Cyberwomen 2019, dem ersten Event für Frauen der IT-Sicherheit. Das Bild vom „Techi“, der tagelang in einer dunklen Kammer sitzt, stimme längst nicht mehr – darin waren sich die Teilnehmerinnen des HR-Panels und im Publikum einig. Heutzutage böten IT und IT-Sicherheit spannende Aufgaben an verschiedensten Schnittstellen im Unternehmen. Eine der Forderungen des Panels lautete daher: Frauen in der IT-Sicherheitsbranche sollten jungen Frauen die Vielseitigkeit von Cybersecurity-Jobs deutlich machen. Zudem müssten Mädchen frühzeitig für Technik begeistert werden. Gleichzeitig müsse die Branche Quereinsteiger zulassen, um neue Impulse zu gewinnen. 

cyberwoman 2019 Judith Gerlach Bildquelle: © Infodas GmbH

Judith Gerlach, bayerische Staatsministerin für Digitales, auf der Cyberwoman 2019.

Auf weiteren Panels wurden aktuelle Trends der Cyberabwehr diskutiert und Frauenkarrieren in der Cyberbranche präsentiert. Rednerinnen und Moderatorinnen waren führende IT-Sicherheitsexpertinnen aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft. Knapp 160 Teilnehmerinnen waren in München zusammengekommen – unter ihnen auch acht Männer. Sowohl junge Berufsanfängerinnen als auch erfahrene CISOs waren anwesend. „Die Atmosphäre war wie erhofft entspannt und persönlich, genauso wie fokussiert und professionell“, betont Alexander Schellong von Infodas, die das Event gemeinsam mit verschiedenen Partnern und Sponsoren erstmals ausgetragen hat. „Unser Ziel war es, Frauen die Möglichkeit zu geben, sich zu vernetzen und auszutauschen. Genau das haben wir erreicht. Auch die Wiederholung wurde erbeten und wir befinden uns daher in der Vorplanung“, so Schellong.