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Dell-Statement zur Smart Factory: Echtzeiterkenntnisse für die datengetriebene Fabrik

Im Mittelpunkt der Industrie 4.0 steht die sogenannte "Smart Factory", die intelligente Fabrik. Sie bezeichnet eine Produktionsumgebung, die sich selbst organisiert. Welche Technologien die Smart Factory vorantreiben und worin der Mehrwert von Big Data liegt, erläutert Benjamin Krebs von Dell.

Smart Factory Bildquelle: © Prasit Rodphan - 123rf

Das Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz sowie selbstlernende Maschinen und Prozesse, die ihr Wissen aus Multi-Cloud-basierten Data Lakes speisen, sind State of the Art. Unabhängig vom Grad der Innovation sind alle aktuellen Geschäftsmodelle auf die Steigerung von Effizienz und Qualität bei gleichzeitiger Minimierung von Kosten beziehungsweise Maximierung von Gewinnen ausgerichtet.

In diesem Zusammenhang verfolgen insbesondere industrielle Unternehmen mit ihren Digitalisierungsprojekten folgende vier Ziele:

  1. Steigerung operationaler Effizienz,
  2. Verbesserung der Kundenerfahrung,
  3. Minimierung von Risiken,
  4. Umsetzung neuer Geschäftsmodelle.
Benjamin Krebs, Dell Bildquelle: © Dell

Benjamin Krebs ist Director Unstructured Data Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung bei Dell EMC Deutschland.

Als Beispiele für neue Anwendungsfälle in der Smart Factory stehen Predictive Maintenance, Realtime Quality Control, Factory Optimization & Flexibility, Delivery Timeline Optimization, Connected Field Workers, Remote Asset Monitoring, Automated Compliance und Product-as-a-Service.

Die Vorteile von Big Data in der Fabrik zeigen sich beispielweise bei Predictive Maintenance im Vergleich zu Preventive Maintenance. Beide Ansätze zielen darauf, ungeplante Ausfallzeiten und Kosten, die durch eine Störung von Geräten entstehen, zu vermeiden. Bei Predictive Maintenance stellen jedoch der tatsächliche Anlagenzustand und Informationen aus dem gesamten Produktionsprozess die Grundlage. Zusätzlich koordiniert dieser Ansatz Daten aus der vor- und nachgelagerten Lieferkette und bietet umfassende Erkenntnisse für die Nutzung von Produktionslinien, sodass Kosteneinsparungen mithilfe von Just-in-time-Wartungsmaßnahmen und dem Minimieren von Störungen im Systembetrieb erreicht werden. Preventive Maintenance hingegen richtet sich nur an durchschnittlichen oder erwarteten Ausfallzeiten aus und verpasst so essentielle Anzeichen.

Alle oben genannten Smart Factory Use Cases verbindet dabei die Möglichkeit, Geschäftsprozess-Entscheidungen basierend auf quasi unlimitierten Datenmengen in Echtzeit zu treffen. Insofern muss die Digitalisierungsstrategie von Unternehmen immer auch mit einer entsprechenden Big-Data-Strategie einhergehen. Diese setzt hoch-performante und skalierbare IT-Infrastrukturen in Verbindung mit IoT-Vernetzung und Künstlicher Intelligenz voraus.