Sie sind hier: HomeTelekommunikation

Kobil launcht Kommunikationsplattform: Gegen die "Datensammler" unserer Zeit

Durch die Digitalisierung wird der Faktor Sicherheit wichtiger denn je. Heutige Gewinner sind Firmen wie Google, Amazon, Alibaba oder Uber. Die US-Dominanz nimmt zu, die deutsche Bundesbank warnt davor. Es wird Gewinner, aber auch Verlierer geben. Kobil Systems zeigt Alternativen auf.

Ismet Koyun, Kobil Systems Bildquelle: © Kobil Systems

Kobil Systems bläst zum Angriff gegen die "Datensammler". Ismet Koyun, Pionier in der digitalen Sicherheit und Geschäftsführer des Worms Unternehmens: "Schützen sie Ihre Identität, bewahren Sie Ihre digitale Sicherheit, bauen Sie eine eigene Digitalisierung und ein eigenes Eco-System mit Ihren Kunden und Partnern auf, in dem Ihre persönlichen Daten nicht missbraucht werden können."

Darf man es noch wagen, seinen Datentransfer oder gar sein Online-Banking über Dritte wie PayPal, Apple Pay, Apple Card, Google Pay oder Amazon zu realisieren? „Europa braucht einen eigenen digitalen Bezahlservice“, so die Deutsche Bundesbank, „wenn wir nicht Gefahr laufen wollen, dass die Wettbewerber aus Übersee die Konditionen und Rahmenbedingungen versuchen zu diktieren. Wir sollten nicht in die Situation geraten, dass wir nur zwischen amerikanischen und chinesischen Anbietern wählen können. Wir brauchen eine eigene Marke für Zahlungsverkehrsdienstleistungen. Wir dürfen nicht zulassen, nur Zahlungsabwickler im Hintergrund zu werden“.

Doch nicht nur bei den Bezahldiensten, auch bei den sozialen Netzwerkanbietern oder Daten-Dienstleistern wie Uber und Airbnb sieht Kobil die Gefahr gegeben: “Das vermeintlich soziale Netzwerk Facebook kann auf jedes E-Mail-Konto und jedes Smartphone über WhatsApp zugreifen und durchsuchen, Adressen übernehmen und speichern und anhand dessen von jedem ein Profil nach sozialen Beziehungen und Verhaltensweisen durch Algorithmen spezifizieren. Ja sogar Handy-Fotos automatisch mit Profilen aus sozialen Netzwerken verknüpfen. Facebook wird eine Bedrohung durch sein demoskopisches Wissen – ein digitales Orakel beginnt, wenn dem nicht Einhalt geboten wird, das sagt sogar einer der Gründer von Facebook”, heißt es in der aktuellen Presseerklärung des Security-Unternehmens. Das
Das Szenario sei erschreckend, aber auch irgendwie vorhersehbar:

  • Uber ist das größte Taxi-Unternehmen der Welt, besitzt aber keine eigenen Fahrzeuge.
  • Facebook ist der weltweit beliebteste Medieninhaber, erstellt aber keine eigenen Informationen,
  • Airbnb ist wichtigster Anbieter von Unterkünften, besitzt aber keine einzige Immobilie, und
  • Alibaba ist im Besitz der führenden Plattform für den Globalen Handel, hat aber keine eigenen Waren.

Die Strategie der US-Unternehmen sei, so Kobil, Daten und Informationen zu sammeln. Sie würden neben persönlichen Daten auch Verhaltensdaten wie Kaufverhalten, Bewegungsdaten oder die Verbindungen untereinander von Millionen Kunden besitzen und offerierten dazu ihr eigenes Eco-System. Kunden und Anwender müssten teilweise die Bekanntgabe ihrer persönlichen Daten abtreten. “Seien Sie der Gewinner und bewahren sie Ihre Daten für sich. Jeder braucht eine eigene Identität. Für die sichere Kommunikation zwischen den Geschäftspartnern muss eine neue, sichere Kommunikations-Plattform geschaffen werden”, fordert daher das Security-Unternehmen Kobil und stellt als Alternative die Kommunikations-Plattform “mPower” vor.