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5G: Deutschland könnte den Anschluss verlieren

Wenn Deutschland den Mobilfunkstandard 5G nicht zügiger umsetzt, könnte das nicht nur die Wirtschaft negativ beeinträchtigen. Weshalb das so ist und was es in puncto Sicherheit beim Ausbau zu beachten gilt, erklärt Gunter Reiss, Vice President von A10 Networks.

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Durch den Ausbau von 5G-Hochgeschwindigkeitsnetzen sind eine Reihe neuer IoT-Umgebungen möglich. Außerdem stellt er die Basis dafür dar, das Potenzial der Industrie 4.0 vollständig auszuschöpfen. Länder wie Südkorea, die USA und Australien sind die Vorreiter beim 5G-Netzausbau. Auf dem Weg zur Highspeed-Vernetzung liegt Deutschland weit zurück – dies kann den Wirtschaftsstandort Deutschland gefährden.
 
Gunter Reiss, Vice President von A10 Networks, kommentiert den derzeitigen Fortschritt des 5G-Ausbaus in Deutschland wie folgt: „Deutschland verhält sich zu zaghaft, wenn es um das Thema 5G geht. In diesem starken Industriestandort muss der neue Mobilfunkstandard viel schneller umgesetzt werden, als es aktuell passiert. Das soll nicht bedeuten, dass der 5G-Standard nicht einen gewissen Entwicklungszyklus durchlaufen muss, allerdings sind viele Länder bereits einen enormen Schritt weiter. Technologien wie 5G, Cloud und Künstliche Intelligenz (KI) sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und ohne den umfassenden und zügigen Ausbau von 5G-Netzen droht Deutschland, den Anschluss zu verlieren. 5G bietet großes Potenzial, vor allem im Hinblick auf neue Technologien wie autonomes Fahren oder die Umsetzung von Smart Cities mit intelligenter Straßenbeleuchtung und Verkehrsampeln. Diese vieldiskutierten Themen werden durch 5G erst wirklich möglich, da die enorme Steigerung der Bandbreite beispielsweise die Gewinnung von Echtzeitdaten und auch den Schutz digitaler Systeme in wenigen Millisekunden ermöglicht. Hackerangriffe auf ein autonom gesteuertes Fahrzeug, die nicht sofort erkannt werden, wären fatal. Allein um diesen Gefahren entgegenzutreten, muss sich der Fokus stärken.“
 
Laut Ergebnissen des aktuellen 5G-Reports „Securing the Future of a Smart World” sehen Telekommunikationsanbieter vor allem Smart Cities sowie die industrielle Automation und Smart Manufacturing als die ersten Anwendungsfelder des 5G-Standards. Die Mobilfunkbetreiber müssen allerdings noch zahlreiche Maßnahmen ergreifen, um ihre Netzwerke für den Einsatz von 5G vorzubereiten und zu schützen.
 
„Die Mehrheit der Mobilfunkbetreiber versteht die Notwendigkeit, die Sicherheitsvorkehrungen in einer smarten, vernetzten Welt auszubauen", so Gunter Reiss. "Es ist bereits jetzt an der Zeit, Maßnahmen zu ergreifen. Betreiber müssen ihre Pläne zur Erweiterung des bestehenden DDoS-Schutzes konsequent vorantreiben und ihre Sicherheitsservices im Netzwerkkern bis hin zum Rande des Netzwerks konsolidieren, um den wachsenden Risiken zu begegnen. Die 5G-Sicherheitslösungen mit Gi/SGi-Firewall, GTP-Firewall und KI gestütztem DDoS-Schutz von A10 Networks ermöglichen es Mobilfunkbetreibern, ihre Netzwerke zu sichern und zu skalieren, um sich vor den massiven Cyber-Bedrohungen zu schützen, die mit 5G einhergehen,“ bemerkt Reiss weiter.