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Cloud&Heat und Secunet: Joint Venture Secustack für eine sichere Verarbreitung von Daten

SecuStack bietet Lösungen, um Anwendungen sicher in der Cloud auszuführen. Das Angebot richtet sich vor allem an die öffentliche Hand und alle Unternehmen, die ihre sensiblen Daten bisher nicht in der Cloud verarbeiten lassen wollen oder dürfen.

Dr. Kai Martius und Dr. Marius Feldmann Bildquelle: © Secustack

Dr. Kai Martius, CTO von Secunet und CEO von Secustack und Dr. Marius Feldmann, COO bei Cloud&Heat und CEO von Secustack

Die öffentliche Diskussion um Security, Compliance und Datenschutz in der Cloud wird schon länger geführt. Es geht vor allem darum, wie die vielen Vorteile der Cloud mit dem Bedürfnis nach Sicherheit und Überprüfbarkeit bei der Verarbeitung der eigenen Daten auf fremden Computern vereint werden können. Besonders die sicherheitskritischen Daten von Behörden, Energieversorgern, Krankenhäusern, Finanzunternehmen etc. sollen – so der allgemeine Tenor – bestmöglich vor unerlaubten Zugriffen und Hacker-Angriffen geschützt werden.

Vor etwa drei Jahren begab sich deshalb Secunet, deutscher Marktführer für anspruchsvolle IT-Sicherheit, auf die Suche nach einem Partner, um das Thema Cloud und Security zusammenzuführen. Ziel war es, eine Lösung zu etablieren, die extrem hohe Sicherheit in der Cloud-Infrastruktur ermöglicht. Als passender Partner stellte sich schließlich Cloud&Heat aufgrund seiner Erfahrungen im Cloud-Bereich heraus. Zunächst kamen die verschiedenen Kompetenzen der beiden Unternehmen im Zuge eines Projekts zusammen. Da die Zusammenarbeit sowie das Resultat der gemeinsamen Arbeit dermaßen überzeugend waren, mündete das Ganze in eine Unternehmensgründung. Mit Secustack vereinen Cloud&Heat und Secunet nun dauerhaft ihr Knowhow.

Ganze drei Jahre Entwicklungszeit hat es gebraucht, bis ihr gemeinsames Produkt reif für den Markt war, über dessen Alleinstellungsmerkmal Dr. Marius Feldmann, COO bei Cloud&Heat und CEO von Secustack wie folgt sagt: „Nachhaltigkeit und Sicherheit sind die zentralen Komponenten unseres Zaubertranks für unser gallisches Dorf.“

Das neue Unternehmen mit Sitz in Dresden bietet auf der Basis von OpenStack, dem Open-Source Standard für Cloud-Plattformen, die aktuell weitreichendste Lösung zum Schutz und zur Kontrolle der eigenen Daten. Dieser Schutz wird mit einer durchgängigen Verschlüsselung, einem umfassenden Schlüsselmanagement, einer infrastrukturellen Härtung sowie vielfältigen benutzerorientierten Möglichkeiten zur Kontrolle über die Schlüssel erreicht.

In einer Zeit, in der der Cloud-Markt in Deutschland und Europa durch US-amerikanische Anbieter geprägt sind, ermöglicht Secustack die Ausführung von Anwendungen mit modernen Cloud-Lösungen nun auch hierzulande. „Wir arbeiten damit ganz klar gegen den bisherigen Trend und versuchen die Datensouveränität so wieder nach Europa zu holen“, betont Dr. Kai Martius, CTO von Secunet und CEO von Secustack und bemerkt weiter: „Wir bieten mit Secustack ein vollumfängliches Gesamtkonzept für das Security-Lifecycle-Management in der Cloud. Cloud-Infrastrukturen auf Basis unseres Produkts bieten damit ein echtes Differenzierungsmerkmal im Vergleich zu den großen Playern“.

„Mit Secustack ermöglichen wir Unternehmen und Institutionen mit sicherheitskritischen Anwendungen den Schritt in die Cloud. Unsere Lösung basiert auf OpenStack und macht die Speicherung und Verarbeitung von Daten in der Cloud nicht nur sicherer, sondern auch transparent“, sagt Dr. Marius Feldmann.