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Sichere Vernetzung: Lancom und Ecotel starten gemeinsam gigantisches WAN-Projekt

Der deutsche Netzwerkinfrastrukturausstatter Lancom Systems und das Düsseldorfer ITK-Unternehmen Ecotel haben sich hierfür zusammengeschlossen und die Realisierung des derzeit größten WAN-Projekts in Europa ist nun in vollem Gange.

LANCOM Vernetzung Bildquelle: © LANCOM

Der Roll-Out kann starten: Lancom Router auf dem Weg zu einem der größten SD-WAN-Projekte in Europa.

Mit dem Ziel der Einrichtung eines der derzeit größten WAN (Wide Area Network)-Projekte Europas auf Basis von Software Defined Networking (SDN) gehen der deutsche Netzwerkinfrastrukturausstatter Lancom Systems und das Düsseldorfer ITK-Unternehmen Ecotel eine Kooperation ein.

Ecotel wird als Generalunternehmer für Betrieb, Migration, Roll-Out und Field-Service die sichere Vernetzung von bundesweit knapp 8.800 Standorten über ein Virtual Private Network (VPN) der neuesten Generation übernehmen. Lancom fungiert als Technologiepartner und zeigt sich für die Hardware-Infrastruktur in Form leistungsstarker IPsec-VPN-Router sowie die Cloud-basierte Management- und Monitoring-Plattform für die zentrale, hochautomatisierte Steuerung und Überwachung der gesamten Netzwerkarchitektur verantwortlich. Anstelle des zuvor verwendeten MPLS-VPN wird das neue SD-WAN eingesetzt.

Das WAN ist ausnahmslos mit Lancom Technologie aufgebaut. Es stellt ein vollständig gemanagtes Datennetz mit »Ende-zu-Ende Datensicherheit – Made in Germany« dar und wird höchsten deutschen Datenschutzstandards gerecht. Zwischen den Standorten und der Konzernzentrale des Großkunden ist eine Verschlüsselung des kompletten Datenaustauschs mit deutscher Technologie geplant. Darüber hinaus wird dieser damit geroutet und 24x7 überwacht.

Die Lancom Management Cloud stellt die zentrale Management- und Monitoring-Plattform dar. Sie wird von ecotel als Private Cloud-Instanz in seinen hochverfügbaren georedundanten und ISO-zertifizierten Rechenzentren in Frankfurt/Main und Düsseldorf gehostet. Zusätzlich laufen hier virtuelle Router-Instanzen. Sie haben die Aufgabe, die IPsec-VPN-Tunnel aus den Standorten zu terminieren.

Die schlanke Hardware-Infrastruktur mit nur noch einem VPN-Router je Standort sowie das zentrale Management sind als Mehrwert für den Konzernkunden zu betrachten. Letzteres gewährleistet eine schnelle und einfache Anbindung neuer Standorte unter Einhaltung hoher Security-Vorgaben. In der Folge ergeben sich konkrete Einsparungen in Form von deutlich reduzierten Prozesskosten. Gleiches gilt für  Management- und Service-Aufwendungen. Die hohen Sicherheits- und Datenschutzstandards unter durchgängigem Einsatz deutscher Technologien stellen den Schutz hochsensibler Kundendaten sicher, die über das Netz laufen.

Gleichzeitig werden die noch vorhandenen ISDN-Anschlüsse an den einzelnen Standorten durch All-IP-basierte Voicelösungen ersetzt. Innerhalb eines Zeitfensters von sechs Monaten soll der Roll-Out Zum Abschluss kommen.