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Datenverlust und Cyberattacken: Industrie 4.0 verschiebt die Netzwerkgrenzen

Wenn am 1. April die Hannover Messe startet, werden die Messebesucher wieder zahlreiche IIoT-Maschinen und -Geräte bestaunen können. Stefan Mennecke von SOTI weist darauf hin, dass sich dadurch auch die Grenzen der Unternehmensnetzwerke verschieben – mit Konsequenzen für Management und Sicherheit.

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Stefan Mennecke, Regional Director Central & Southern Europe bei SOTI Bildquelle: © SOTI

Stefan Mennecke, Regional Director Central & Southern Europe bei SOTI

Stefan Mennecke, Regional Director Central & Southern Europe bei SOTI: „Befeuert durch den digitalen Wandel halten immer mehr Geräte und Systeme Einzug in die Netzwerke von Unternehmen. Die Folge: Die Perimeter – also die Grenzen des Netzwerks – verschieben sich erheblich: neue digitale Dinge kommen hinzu, die es gilt, unter Kontrolle zu bringen. Bedenkt man, dass laut Bitkom 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland IoT-Plattformen einsetzen wollen, kommt deren Verwaltung heute und in Zukunft eine Schlüsselrolle zu.

Unternehmen sollten bei ihren IoT-Initiativen dem Betriebssystem Linux besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Denn egal ob Maschinen, Beacons oder Chips – im IoT bestimmt Linux die Systemlandschaft – und dies oftmals in Verbindung mit einem normalen Tablet auf Android oder iOS Basis. Damit wird der Geräte- und Systemfuhrpark in Unternehmen um ein Vielfaches größer und komplexer als noch vor einigen Jahren, als lediglich Laptops und Smartphones kontrolliert und konfiguriert werden mussten.

Heute geht es dabei nicht mehr ausschließlich um die Bereiche Monitoring, Verwaltung und Verteilung von Software. Die Verschiebung der Netzwerkperimeter hat erhebliche Auswirkungen auf das Thema Cybersicherheit und Datenabfluss. Flächendeckend kann das nur über eine adäquate EMM-Lösung (Enterprise Mobility Management) gewährleistet werden, die neben iOS und Android auch Linux verwalten und somit einen sicheren Einblick darüber geben kann, was an den Grenzen des Firmennetzwerks vor sich geht.”