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Internet of Things: Mit Sensoren gegen den Parkplatzfrust

Der Individualverkehr zählt aktuell zu den größten Problemen der Kommunen. Viele Städte stehen vor dem Verkehrskollaps. Auch die Parkplatzsuche entwickelt sich zunehmend zu einem kritischen Faktor. Mit einem Sensor-basierten, intelligenten Parkleitsystem kann die Situation entschärft werden.

Einparken per Fernbedienung Bildquelle: © Chesky | Shutterstock

Durchschnittlich 20 Minuten pro Tag sind Autofahrer auf der Suche nach einem Parkplatz. Wie eine intelligente Parkraumbewirtschaftung hier Abhilfe schaffen kann, erläutert dieser Beitrag am Beispiel des Einparksensors "PlacePod" des amerikanischen Herstellers PNI Sensor.

Suchen, kreisen und vielleicht finden – mit dieser Situation sehen sich Autofahrer konfrontiert, die in Städten nach einer Parkplatzmöglichkeit suchen. Das gilt nicht nur für große Metropolen. Auch in kleineren Kommunen wird die Parkplatzsuche immer häufiger zum Problem. Verkehrsexperten haben errechnet, dass im urbanen Raum rund 30 Prozent des Verkehrsaufkommens durch das permanente Herumfahren, immer auf der Suche nach dem passenden Parkraum, verursacht wird. Jüngste Untersuchungen zeigen, dass Autofahrer in vielen Städten durchschnittlich 20 Minuten pro Tag auf der Suche nach einem Parkplatz sind. Herkömmliche Parkleitsystem verweisen zwar in vielen Gemeinden auf die Zahl verfügbarer Parkplätze in Parkhäusern oder auf öffentlichen Parkplätzen. Allerdings sind diese Park-Optionen meist nicht in allen Stadtteilen ausreichend vorhanden. Bleibt also das Parken im öffentlichen Raum, sprich auf der Straße. Die Verfügbarkeit dieser Parkplätze wird von den herkömmlichen Parkleitsystemen allerdings nicht angezeigt. Es bleibt also beim Kurven ums Carré.

Mit ähnlichen Problemen, wie die meist dicht bebauten Stadteile, sind auch Gewerbe- und Industriegebiete oder große Einkaufszentren konfrontiert. Oft wird die Parkplatzsuche auch in dieser Umgebung zum Lotteriespiel, kostet Zeit, Nerven und nicht zuletzt Benzin. Die einen kommen so genervt zum Geschäftstermin, anderen wiederum wird die Vorfreude auf den geplanten Einkaufsbummel im Shopping-Center vergällt. Darüber hinaus ist die Belastung für die Umwelt hoch, denn bei der Parkplatzsuche werden Tonnen von Kohlendioxid unnötig in die Luft geblasen. Initiativen zur „Grünen Stadt“ werden so ad absurdum geführt.

Intelligente Parkraumbewirtschaftung mit cleverem Sensor
Die Hoffnung von Stadt- und Verkehrsplanern sowie den Stadtpolitikern ruhen auf Möglichkeiten, die das Internet of Things (IoT) heute und in Zukunft parat hat, damit „Smart City“-Konzepte umgesetzt werden können. Mit PlacePod stellt das US-Unternehmen PNI Sensor Corporation beispielsweise einen Einparksensor vor, der sich ohne großen Aufwand installieren lässt und eine intelligente Parkraumbewirtschaftung ermöglicht. Eduard Schäfer, Leiter der Sensor-Abteilung bei der Düsseldorfer Unitronic , die das Produkt in Deutschland exklusiv vertreibt, erklärt: „Es handelt sich bei diesem Artikel um einen hochpräzisen, intelligenten Einparksensor.  Im Gegensatz zu vergleichbaren Produkten löst der PNI-Sensor die kritischsten Punkte der Parkraumbewirtschaftung, nämlich die genaue Fahrzeugerkennung in Echtzeit und die genaue Lage der freien Parkplätze.“ In Städten lassen sich damit die kritischsten Aufgaben der Parkraumbewirtschaftung, also die genaue und zeitnahe Erkennung von Fahrzeugen beim Einparken sowie die Lokalisierung freier Parkplätze lösen.  Freier Parkraum wird dann beispielsweise über eine App auf dem Smartphone angezeigt und führt den Autofahrer ohne Umwege zum ersehnten Stellplatz. Das schont die Umwelt.