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Big Data: Crate.io stellt IoT-Lösung für Discrete Manufacturing vor

Die "Crate IoT Data Platform for Discrete Manufacturing" ermöglicht die Erfassung, Analyse, Speicherung und Bereitstellung von Daten für die integrierte Fertigungssteuerung in der Smart Factory. Außerdem erweitert der Entwickler sein Team um den Geschäftsbereich IoT-Datenplattformen.

Crate IoT Data Platform Bildquelle: © Crate.io

In der Smart Factory werden Daten von unzähligen Sensoren, Maschinen, Netzgeräten, Mitarbeitern oder Anwendungen im Millisekundentakt erzeugt. Um diese Informationen geeignet zu erfassen, zu bewerten und für die intelligente Steuerung zu nutzen, bedarf es sowohl einer Echtzeit-fähigen Datenbank als auch einer durchgängigen Plattform, die auf die Erfordernisse im Hinblick auf die Architektur, die Schnittstellen, die Datenformate und die Performance zugeschnitten ist. Die zunehmende regionale Fragmentierung der Produktion erfordert zudem leistungsfähige und sichere Konzepte für Remote-Monitoring, -Maintenance und -Troubleshooting.

Kern der neuen Lösung von Crate.io für die Fertigungsindustrie bildet die “CrateDB”, eine verteilte SQL-Datenbank, die speziell für die Anforderungen an IoT in der Fertigung inklusive Zeitreihenmanagement in Echtzeit optimiert ist. Sie verknüpft die Vertrautheit und den Komfort von SQL mit der Skalierbarkeit und Flexibilität von NoSQL und ermöglicht die Speicherung und Verarbeitung von strukturierten und unstrukturierten Datentypen, das Handling größter Datenmengen in Realtime sowie eine unlimitierte Skalierung, um den Wachstumsprozess im Unternehmen zu begleiten. Die CrateDB ermöglicht die Verarbeitung von Zeitreihen im Millisekundenbereich ebenso wie Volltextsuche, geospatiale Abfragen oder die Nutzung von KI-Algorithmen. Das dezentrale Shared-Nothing-Konzept der Datenbank erlaubt laut Crate.io nicht nur die einfache und unlimitierte Skalierung durch das Hinzufügen neuer Nodes, sondern stellt gleichzeitig die Datenkonsistenz und -verfügbarkeit sicher.

Auf der CrateDB setzt die fertigungsoptimierte “Machine Data Platform” auf, die Standard-Schnittstellen zu Maschinen, Geräten, Sensoren und Anwendungen bereitstellt, die Anreicherung der erfassten Daten sowie deren Analyse, Visualisierung und Weitergabe ermöglicht. Sie erlaubt zudem die Einbindung von Micro-Services zur Auslösung automatisierter Aktivitäten wie etwa Alarmen. Funktionen wie das ID-Management und das Monitoring & Logging sind ebenfalls Bestandteil der Plattform.