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Arbeitsplatz 2.0: Warum eine attraktive Arbeitsumgebung wichtiger ist denn je

Egal ob innovatives Start-up oder traditionsreiches Großunternehmen in Familienhand: Ein Arbeitsplatz wird dann zur professionellen Wirkungsstätte, wenn er sowohl zweckmäßig und funktional als auch inspirierend und motivierend ist – bestenfalls hat er eine energetische Wirkung auf die Mitarbeiter.

Blick aus Büro Bildquelle: © peshkov / fotolia

Doch wie genau kann man sich ein solch angenehmes und betrieblich förderliches Arbeitsumfeld genau vorstellen? Dieser Frage ging der Büroausstatter Staples im Rahmen einer kürzlich durchgeführten Umfrage auf den Grund. Darin wurde erhoben, inwieweit die Gestaltung des Arbeitsplatzes vor allem in Hinblick auf Attraktivität und Optik den Geschäftserfolg von Unternehmen nachhaltig positiv beeinflusst.

Ein grundlegendes Problem, mit dem Unternehmen heute konfrontiert sind: Die dauerhafte Loyalität dem Arbeitgeber gegenüber scheint der Vergangenheit anzugehören. So ziehen etwa drei Viertel der deutschen Arbeitnehmer (77 Prozent) in Betracht, noch in den kommenden Monaten den Arbeitsplatz zu wechseln. Die derzeitige Arbeitslosenquote befindet sich auf einem historischen Tiefstand. Zunehmender Wettbewerb führt dazu, dass deutsche Arbeitgeber den Druck eines angespannten Arbeitsmarktes spüren – ein Trend, der sich auch 2019 definitiv bemerkbar machen wird. Unternehmen müssen daher alles in ihrer Macht Stehende tun, um die Mitarbeiter zu halten.

Kostenfaktor Mitarbeiterfluktuation minimieren

Laut dem Bureau of Labour Statistics haben Beschäftigte zwischen ihrem 18. und 48. Lebensjahr heute bereits durchschnittlich 11,7 Beschäftigungsverhältnisse durchlaufen. Job-Hopping ist inzwischen stark verbreitet. Dem Trend zunehmender Mitarbeiterfluktuation gilt es deshalb proaktiv entgegenzuwirken.

Eine hohe Fluktuation wirkt sich nicht nur auf die Moral der bleibenden Mitarbeiter aus, sondern auch auf die Kosten für Neuanstellungen und Umschulungen, die wiederum eine hohe finanzielle Belastung für das Unternehmen bedeuten. Da drei Viertel (74 Prozent) der Befragten der Meinung sind, ein gut funktionierender und attraktiver Büroarbeitsplatz fördere die Bindung von Mitarbeitern, liegt der Schluss nahe, dass Fluktuation mithilfe einer ansprechenden Ausstattung im Umkehrschluss offenkundig reduziert werden kann.

Unattraktiver Arbeitsplatz = unmotivierte Mitarbeiter?

Zunehmend ärgern sich Mitarbeiter über unansehnliche oder auch schlecht ausgestattete Büroräume, in denen sie einen Großteil ihres Lebens verbringen. Das zeigen die Beispiele aus der Staples-Umfrage deutlich auf:

  • Unangenehme Arbeitsumgebung: Weniger als die Hälfte (45 Prozent) der deutschen Büroangestellten ist stolz auf die eigene Arbeitsumgebung. 17 Prozent sagen sogar, sie sei ihnen unangenehm bis peinlich.
  • Trister Arbeitsalltag: 14 Prozent der Befragten bezeichnen ihre Büroumgebung zudem als demotivierend und 9 Prozent sogar als deprimierend. 
  • Blamabler Arbeitsplatzvergleich: 16 Prozent geben zu, aktiv zu vermeiden, dass Freunde ihren Arbeitsplatz zu Gesicht bekämen. Der Grund: Die Befragten empfänden es als blamabel, wenn andere deren Büro mit der eigenen Arbeitsumgebung vergleichen könnten.

Es ist also kaum verwunderlich, dass sich die Attraktivität der Arbeitsumgebung auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter auswirkt. Für Unternehmen kann eine demotivierte Belegschaft sogar geschäftsschädigend sein.