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funkschau-Serie Digitalpioniere: Den digitalen Footprint setzen

Brauchen Unternehmen in Zeiten der Digitalen Transformation überhaupt noch IT-Leiter? Eine von drei Fragen an Digital-Experten.

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Ragnar Wachter, NTT DATA Bildquelle: © NTT Data Deutschland

Ragnar Wachter ist SVP und Head of Industry Telecommunication, Transportation & Services bei NTT Data Deutschland.

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf Ihren persönlichen Arbeitsalltag, Unternehmensprozesse und Arbeitsweisen aus?

Ragnar Wachter: Wer räumlich und zeitlich flexibel sein will, der kommt nicht umhin, digitale Lösungen einzusetzen. Bedarfsgerechtes und flexibles Arbeiten aus dem Home-Office – virtuell und über Grenzen hinweg – gehört bei NTT Data nicht nur für mich zum Arbeitsalltag. Unsere Unternehmensprozesse sowie unsere -kultur verstärken solche Entwicklungen oder machen sie erst möglich. So können unsere Mitarbeiter beispielsweise im Rahmen des „Remote Year“ für einen bestimmten Zeitraum ihre Projekte aus einem anderen Land umsetzen – das geht nur, wenn sie über eine entsprechende Arbeitsinfrastruktur angebunden sind. Auch in der Beziehung zu unseren Kunden merke ich, wie wichtig Collaboration- und Kommunikations-Anwendungen sind, mit denen ich arbeite. Für den Erfolg unseres Geschäfts ist persönlicher Kontakt mit unseren Kunden, gegenseitiges Vertrauen und eine hohe Flexibilität unerlässlich. Das Motto „Clients first“ ist bei uns gelebte Unternehmenskultur.

Rob Hughes: Digitalisierung ist nicht mehr eine „Sache“, sondern alle Dinge, mit denen wir täglich interagieren, sind Teil eines digitalen Prozesses, von Äpfeln, Urlauben und Autos bis hin zu Rezepten und Hypotheken. Sie hilft uns dabei, flexibler zu sein und weniger zu „verschwenden“. Digitale Technologien sind sehr effizient, weniger fehleranfällig und liefern einen schnelleren RoI, beispielsweise durch Robotic Process Automation. Darüber hinaus erlauben sie uns, mit geringem Aufwand mehr zu erreichen, Mitarbeiter von repetitiven Aufgaben zu befreien und sich auf eine menschlichere Art der Arbeit zu konzentrieren.

PV Kannan: Die Digitalisierung beeinflusst jeden Aspekt unseres Lebens, dazu gehört natürlich auch mein eigenes. Ich nutze beispielsweise mein Smartphone und mein iPad rund um die Uhr, nicht nur für geschäftliche Zwecke, sondern auch als wichtige Quelle für Nachrichten und Informationen. Ich bestelle Produkte elektronisch, lese elektronische Bücher und interagiere mit verschiedenen Firmen, einschließlich Fluggesellschaften, Einzelhändlern, Restaurants, Hotels. Chatbots haben ein großes Potenzial, diese Interaktionen schneller und einfacher sowie personalisierter zu gestalten. Deshalb bin ich so optimistisch, was die Zukunft von Chatbots für Unternehmen angeht.