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Digital Signage & Netzwerke: Das Rückgrat interaktiver PoS-Lösungen

Digitale Lösungen und neue Softwareangebote verändern die Interaktion zwischen den Einzelhändlern und den Kunden. Von Kiosken und interaktiven Touch-Displays bis hin zu maßgeschneiderten mobilen Lösungen erfordern sie aber auch ein tiefes Verständnis für die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten.

DS am PoS Bildquelle: © fs Quelle: 123rf

Im heutigen Einzelhandel bieten digitale PoS-Lösungen den Kunden nicht nur ein verbessertes Einkaufserlebnis, sondern haben sich in einen unverzichtbaren Bestandteil des Point of Sale verwandelt. Eine der beliebtesten Lösungen ist nicht nur eine digitale Lösung, die den Kaufprozess effizienter gestaltet, sondern auch eine, die interaktiv agiert. Interaktive PoS-Lösungen bieten großes Potenzial für den Markt, denn sie schließen die Lücken zwischen dem Online- und dem Offline-PoS und bieten Kunden ein schnittstellenfreies Einkaufserlebnis.

Besonders gefragt sind mobile Lösungen, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. Was den mobilen PoS wie zum Beispiel drahtlose Tablets von anderen Lösungen unterscheidet, ist die Flexibilität, die er bietet, um Kunden überall zu bedienen. Darüber hinaus sorgt die Multifunktionalität dafür, dass das gesamte Benutzererlebnis individuell angepasst werden kann - von der Beantwortung von Fragen, über Cross-Selling und Up-Selling bis hin zur Bestellung, dem Sammeln von Bonuspunkten und dem Bezahlen. Das heutige PoS kann nicht nur im Zahlungsprozess unterstützen, wie man dies bei Restaurants und Cafés bereits stark beobachtet, sondern auch bei der Demonstration von Produkten: Kunden können ein Produkt überall und nach Belieben bewerten, was dazu beiträgt, spontane Einkäufe aufgrund der einfachen Handhabung zu erhöhen.

Darüber hinaus bieten größere Lösungen, wie Digital Touch Displays die Möglichkeit zur Interaktion. Dazu gehört nicht nur die Möglichkeit, ein einzelnes Produkt detaillierter darzustellen oder den Bezahlvorgang effektiver durchzuführen, sondern auch die Shop-in-Shop-Verkaufsflächen mit Hilfe von Digital Touch Displays zu optimierern, da sie eine virtuelle Erweiterung des Sortiments ermöglichen: Mit dem sogenannten „virtuellen Regal“ können Einzelhändler ihr gesamtes Sortiment auf kleinstem Raum präsentieren und den Kunden alle verfügbaren Produkte auf dem Bildschirm zeigen. Mit solchen Displays lassen sich nicht nur räumliche, sondern auch zeitliche Einschränkungen überwinden: Über digitale Einkaufswände in Schaufenstern können Kunden auch außerhalb der Öffnungszeiten einkaufen – ähnlich wie am Computer. Die Displays ermöglichen es den Kunden, mit ihren Smartphones oder durch Bewegung, zu interagieren und sich über verschiedene Interessengebiete zu informieren. Durch die Integration von QR-Codes oder digitalen Preisschildern ist es auch möglich, Bestellungen im Online-Shop des Händlers in Echtzeit zu tätigen.

Vernetzter Verkaufsraum

Interaktive PoS-Lösungen bieten ein noch größeres Potenzial, wenn sie mit bestehenden Systemen und Daten verbunden sind. Auf diese Weise können Informationen über Lagerbestände und Produktinformationen in Echtzeit abgerufen werden. Interaktive Lösungen helfen somit nicht nur im Verkaufsraum, indem sie eine interaktive Art der Produktwerbung ermöglichen. Sondern sie sind auch ein effizienteres Kassensystem, das die Erfassung von Verbraucherdaten ermöglicht und bei der Schadensvermeidung unterstützt.

Der Vorteil für den Händler wird deutlich: Sie erhalten einen Überblick und können Optimierungspotenziale besser erkennen. Interaktive PoS-Lösungen ermöglichen, die besonders gefragten Produkte zu identifizieren und herauszufinden, welche Informationen Kunden bei der Nutzung der Touchscreens benötigen. Intelligente PoS-Lösungen basieren auf Hardware und Software, die aufeinander abgestimmt sind. Dies offenbart ein zentrales Element: Konnektivität. Der Verkaufsraum wird zunehmend vernetzter und mit ihm die Lösungen. Auch in Zukunft wird dies wichtiger werden: Künstliche Intelligenz aber auch das Internet der Dinge halten Einzug im Verkaufsraum.