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360-Grad-Blick auf die IT-Security: Schritt für Schritt zur ganzheitlichen Security-Strategie

Im Zeitalter der Digitalisierung müssen Unternehmen mehr denn je für die Sicherheit ihrer IT sorgen. Die Herausforderungen steigen aufgrund der Komplexität erheblich. Um sich wirksam zu schützen, müssen Firmen daher strategisch an ihre IT-Sicherheit herangehen.

Security Bildquelle: © Konica Minolta/Shutterstock

ufgrund der fortschreitenden Digitalisierung, der Migration in die Cloud und der viel höheren Anzahl an Systemen ist die Angriffsfläche von Unternehmen deutlich größer geworden. Gleichzeitig haben sich die Risiken in der Security-Szene grundlegend verändert. Während ein Virus früher lediglich Schaden anrichten sollte, haben mittlerweile intelligente Schadprogramme das Ziel, so lange wie möglich unentdeckt zu bleiben und möglichst viele Daten beziehungswesie Informationen abzuziehen. Hintergrund ist meist klassische Wirtschafts- oder Industriespionage. Insbesondere Firmen in Deutschland wie spezialisierte Maschinenbauer oder Automobilhersteller, die nicht selten Marktführer auf ihrem Gebiet sind, gehören zu den begehrten Angriffszielen.

In diesem Zusammenhang stellen auch Mitarbeiter ein gewisses Sicherheitsrisiko dar, denn sie können Daten abgreifen und an Wettbewerber weitergeben. Zudem ist mittlerweile auch Ransomware zu einer großen Gefahr geworden, denn ihre Verschlüsselungstechnologien sind so ausgeklügelt, dass sie sich ohne den Schlüssel nicht wieder dechiffrieren lassen. Haben Firmen in solchen Fällen kein Back-up, bleibt ihnen in der Regel nichts anderes übrig, als das Lösegeld zu zahlen.

Aufgrund dieser gestiegenen und hoch komplexen Gefahrenlage empfiehlt es sich, mit einer strategischen Herangehensweise für die notwendige Reaktionsgeschwindigkeit und Transparenz zu sorgen. Denn nur wenn Firmen einen Angriff entdecken, können sie auch darauf reagieren. Dazu benötigen sie neben einem entsprechenden Monitoring eine geeignete Prozesskette, um Vorfälle zu analysieren. Die Grundlage hierfür schafft ein strategischer Ansatz, der aus Prozessen, Menschen und Technologien besteht. Nur wenn diese drei Aspekte integriert werden, lässt sich der Sicherheitsgrad erhöhen.

Security-Know-how fehlt

Um der steigenden Anzahl an immer komplexeren Cyber-Angriffen zu begegnen, sind mittlerweile ein umfassendes Security-Know-how sowie ausreichende Ressourcen notwendig. Viele Unternehmen, insbesondere kleinere Firmen, haben jedoch meist nur sehr wenige IT-Mitarbeiter und können mit der Dynamik im Security-Bereich nicht Schritt halten. So kann es durchaus passieren, dass es im Unternehmen diverse Sicherheitslücken gibt, von denen niemand Kenntnis hat. Aber gerade in kleinen und mittelständischen Firmen können Sicherheitsvorfälle, die letztendlich zu einem Produktionsausfall führen können, große finanzielle Folgen haben oder sogar zum Konkurs führen.

Durch eine einfache Ansammlung von Sicherheitsprodukten lassen sich die heutigen Cyber-Gefahren längst nicht mehr eindämmen. Unternehmen müssen vielmehr strategisch an ihre IT-Sicherheit herangehen. Externe Sicherheitsexperten könnwn Unternehmen bei der Umsetzung eines nachhaltigen Security-Konzeptes unterstützen. Durch Expertenwissen schaffen sie Mehrwerte und schließen die Lücken, die im Unternehmen vorhanden sind. Diese Vorgehensweise kann in der Regel erheblich kostensparender sein als diesen Prozess intern neu aufzusetzen.