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DSAG: Forderungen für Business ohne Grenzen

Unter dem Motto "Business ohne Grenzen – Architektur der Zukunft" steht der diesjährige DSAG-Jahreskongress vom 16. bis 18. Oktober. In Leipzig erwarten rund 5.000 Besucher Keynotes, Vorträge und Austausch – sowie Forderungen der DSAG.

Weltkarte mit Daten Bildquelle: © Shanna Korby - Fotolia.com

Die Perspektive der Anwender einbringen, diese an SAP herantragen, diskutieren und mit Hilfe fundierter Einblicke praktikable Lösungen entwickeln – darum geht es der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e.V., kurz DSAG.

Damit wirklich Business ohne Grenzen möglich ist beziehungsweise digitalisierte Geschäftsprozesse unternehmensübergreifend vernetzt und in Echtzeit ablaufen können, sind einheitliche Datenmodelle eine wichtige Voraussetzung. „SAP ist hier gefordert, uns Lösungen anzubieten, die auf einheitlichen Datenmodellen mit weitreichenden Integrationsmöglichkeiten basieren. Nur so lassen sich End-to-End-Prozesse realisieren“, beschreibt der DSAG-Vorstandsvorsitzende Marco Lenck die Aufgabe und sicherlich auch Herausforderung der SAP. Welche weiteren Forderungen die DSAG hat im Überblick:

  • Technologie
    „Bewährtes und Erkämpftes“ aus der On-Premises-Welt muss ohne großen Aufwand mit in die künftigen hybriden Szenarien übernommen werden können.
  • Anwendungsportfolio
    Die Rahmenbedingungen für die Implementierung von S/4HANA müssen weiter verbessert und optimiert werden.
  • Business Networks Integration
    Es muss konsequent nachgearbeitet werden, um zu der homogenen CRM-Suite C/4HANA zu gelangen, die sich alle Anwender wünschen.
  • Operations/Service & Support
    Die Adaption der heutigen SAP-Preislogik auf die neue Welt in einer neuen Zeit muss dringend schneller vorankommen. Es braucht ein atmendes, an den Kennzahlen des Geschäfts orientiertes Modell, das wir seit Jahren fordern.
  • IoT/Business Transformation
    Es braucht Zukunftsarchitekturen für Unternehmen jeder Größe, die bestehende Geschäftsmodelle abbilden und sich darüber hinaus alle denkbaren und undenkbaren Möglichkeiten offenhalten.
Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe Bildquelle: © DSAG

Welche Themen beschäftigen die Unternehmen derzeit besonders – und wie weit sind die Firmen bei der digitalen Transformation vorangeschritten?

Bei SAP-Anwendern nachgefragt
Im Sommer hat sich die DSAG via Online-Umfrage unter SAP-Anwenderunternehmen im deutschsprachigen Raum umgehört. Als wichtigster Aspekt hat sich dabei der Aufbau digitaler Mitarbeiter-Skills herausgestellt, gefolgt von Künstlicher Intelligenz/Machine Learning und Vorhaben rund um das Internet of Things.

Kernprozesse verbleiben laut Umfrage-Ergebnissen zum Großteil im ERP, lediglich zehn Prozent der Befragten verlagern sie in die Cloud. Daraus ergibt sich eine weitere Forderung der DSAG. „Wir brauchen weniger Cloud-only-Entwicklungen und erwarten funktionale Weiterentwicklungen im Rahmen der Wartung und keine neue Cloud-Subskription“, mahnt Marco Lenck. „Funktionen innerhalb von Kernanwendungen müssen integriert bleiben“. Nur so ließen sich Geschäftsprozesse effizient abbilden.