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IFS: So gelingt die Transformation zur Smart Factory

Viele Fertigungsunternehmen sind noch immer weit von der Smart Factory entfernt. IFS, Anbieter von Business Software, nennt fünf Punkte, die Fertigungsunternehmen bei der Implementierung einer intelligenten Fabrik beachten sollen.

Smart Factory Bildquelle: © Westend61

In Fertigungsunternehmen steht bei der digitalen Transformation meist vor allem die Umwandlung zur Smart Factory im Vordergrund. Ziel ist es mit vernetzten Robotern, Geräten und Maschinen eine intelligente Fabrik zu schaggen, die sich autonom an neue Anforderungen anpasst und selbstständig Produktionsprozesse organisiert. Für die meisten liegt das allerdings noch in weiter Ferne. “Unternehmen wird ständig erzählt, sie riskieren ihren langfristigen wirtschaftlichen Erfolg, wenn sie sich nicht sofort digitalisieren. Für Fertigungsunternehmen ist das aber nicht so einfach”, erklärt Antony Bourne, Vice President of Global Industry Sales bei IFS. Stehe die Produktion auch nur einen Tag still, könne das erhebliche negative Auswirkungen haben, bis hin zu Millionenverlusten. Deshalb sei es wichtig, so Bourne weiter, dass diese auf dem Weg zur Smart Factory einen Schritt nach dem anderen gingen. Experten könnten  dabei helfen, harmonische, automatisierte und belastbare Lösungen zu implementieren, um die Geschäftsziele zu erreichen, die sie mit der intelligenten Fabrik verfolgen.

Fünf Tipps, wie sich der Weg zur Smart Facroty zielsicher und schnell beschreiten lässt:

  1. “Business First”-Ansatz verfolgen: Bei der Digitalisierung sollte stets ein konkreter Geschäftsnutzen im Vordergrund stehen. Darunter zählen: bessere Ergebnisse erzielen, das Business zukunftsfähig machen oder mehr Wert aus der Produktionsanlage ziehen. Dafür ist es entscheidend, die Smart Factory als integralen bestandteil einer breiten vernetzten Landschaft aus Informationsrechnologie (IT) und Operational Technology (OT) zu sehen.
  2. Maschinen auf den neusten Stand bringen: Oftsmals sind in Fabriken noch mechanische Systeme im Einsatz, die über 50 Jahre alt sind. Da die Smart Factory jedoch auf der Vernetzung der Geräte im IoT beruht, ist es notwendig diese zu modernisieren. Falls sich veraltete Maschinen nicht IoT-fähig machen lassen, sollten sie wann immer möglich ausgetauscht werden.
  3. Servitization nicht vernachlässigen: Neben der Automatisierung der Fertigung, bietet die Digitalisierung der Fabrik auch die Möglichkeit neue Services und verbrauchsorientierte Geschäftsmodelle zu etablieren. Der Wettbewerbsdruck, aber auch steigende Kundenerwartungen machen diese Servitization immer mehr zu einem Muss für die Fertigungsbranche.
  4. Mitarbeiter auf den Wandel vorbereiten: Der Mensch wird auch in Zukunft die wichtigste Komponente in Unternehmen sein. Ihre Aufgaben wandeln sich jedoch in der Smart Factory, wodurch es notwendig wird, sie durch entsprechende Fort- und Weiterbildungen darauf vorzubereiten.
  5. Klein anfangen, dann skalieren: Beim Start in die Smart Factory sollten zunächst gezielt kleine Projekte angegangen werden, die bei Erfolg inkrementell ausgebaut werden. So lässt sich häufig bereits Wertschöpfung und Wachstum schaffen, indem einzelne Maschinen angebunden und neue Prozesse und Technologien um sie herum getestet werden.