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Zweite digitale Welle: Mit Informationsmanagement den Herausforderungen begegnen

Wir sind mitten drin in der zweiten digitalen Welle. Zwar fegt sie nicht wie ein Tsunami über uns hinweg. Aber wer ihre Kraft nutzen will, sollte sich vorbereiten. Ein nachhaltiges und verantwortungsvolles Informationsmanagement kann dabei nützlich sein.

Unter Wasser Bildquelle: © mihtiander - 123rf

Digitalisierung steht nicht allein für den Einsatz neuer IT-Lösungen. Die evolutionäre Entwicklung vom papiergebundenen Arbeiten hin zu IT-gestützten Abläufen ist im Grunde bereits erfolgt. Die zweite digitale Welle steht nun für die Revolution des B2B-Sektors, digitale Geschäftsmodelle inklusive Onlineservices zu entwickeln. Denn wenn wir im Privatleben und auf der Arbeit bereits von den digitalen Vorteilen profitieren, warum sie den eigenen Kunden verwehren?

Die erste Welle brachte durch das Bereitstellen von digitalen Plattformen veränderte Geschäftsmodelle im B2C-Bereich mit sich. Dabei sind – gemessen an ihrem Umsatz – Apple, Google, Amazon und Facebook die erfolgreichsten Beispiele. Die zweite digitale Welle bietet nun aber dem B2B-Sektor große Chancen: Kunden wollen nutzen statt besitzen, sodass der Verkauf von physischen Produkten durch das Angebot digitaler Services ersetzt wird. Natürlich fällt es neugegründeten Start-Ups leichter, mit speziellen Angeboten disruptive Marktlücken zu füllen als etablierten Unternehmen. Diese haben häufig mit Altlasten zu kämpfen – unternehmensphilosophisch wie infrastrukturell. Um also erfolgreich auf der digitalen Welle zu reiten, ist zunächst die richtige Technologie innerhalb des Unternehmens wichtig; sich intern neu aufzustellen und so eine Basis für die Modellierung neuer Geschäftsmodelle zu schaffen.

Die technologische Basis
Die Antwort auf die gesellschaftlichen Trends ist eine moderne, skalierbare Informationsmanagement-Technologie. Bei Mitarbeitern beziehungsweise Professionals wächst der Wunsch nach passgenauen Lösungen statt Standardprodukten. Dieses gewandelte Nutzungsbedürfnis bedeutet auch, nur auf spezifische und in dem jeweiligen Zusammenhang relevante Informationen zugreifen zu wollen. Eine Enterprise-Information-Management-Plattform (EIM) verbindet beispielsweise die verschiedenen im Unternehmen vorhandenen Informationsquellen so miteinander, dass Professionals optimal Regie über ihre eigenen Abläufe führen können. Das bedeutet, dass sie eigenverantwortlich, nachhaltig und verantwortungsvoll mit allen notwendigen Informationen im richtigen Kontext agieren können, deren Authentizität jederzeit von der Plattform gewährleistet wird. Notwendig ist dabei, dass die Informationen entsprechend einer zu erledigenden Aufgabe oder einer zu treffenden Entscheidung bereitgestellt werden. Dies kann über eine App oder ein Webportal mit spezifisch festgelegten Zugangsdaten geschehen. Da ein Professional in der Regel verschiedene Rollen innerhalb des Unternehmens innehat, sind Zugriff und Darstellung an die jeweilige Rolle und die damit einhergehenden Informationsbedürfnisse gebunden. Doch aufgrund der Dynamik, der Diversität und der Subjektivität der verschiedenen Informationsquellen ist der Kontext, in dem sie ihm bereitgestellt werden, häufig komplex.