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Internet of Things: Mehr Sicherheit ohne Internetprotokoll

Hacker nehmen das Internet der Dinge verstärkt ins Visier. Thingstream, Anbieter einer IoT-Connectivity-Plattform, rät daher zu einer IoT-Konnektivität ohne sicherheitsanfälliges Internetprotokoll.

Sicherheit Bildquelle: © Oleksandr Omelchenko - 123RF

Thingstream, Anbieter einer IoT-Connectivity-Plattform, sieht sich vor dem Hintergrund zunehmender Cyberangriffe auf das Internet der Dinge steigenden Bedarf an einem alternativen Ansatz der IoT-Konnektivität.

“Das Internet der Dinge (IoT) bietet ein unglaubliches Potenzial, um den Wandel in jeder Branche und auf der ganzen Welt voranzutreiben. Immer mehr Unternehmen ergreifen Initiativen, um ihre IT-Umgebung und IoT-Komponenten im Rahmen ihres Geschäftsbetriebs miteinander zu verbinden”, erklärt Neil Hamilton, VP Business Development bei Thingstream. Dadurch wachse jedoch das Ausmaß der Verwundbarkeit und der Gefährdung der Unternehmen. F5 Labs hätte erst kürzlich über massiv zunehmende Cyberangriffe auf IoT-Geräte berichtet, wodurch sich zeige, dass der Schutz der IoT-Umgebung zur größten Herausforderung für IT-Führungskräfte wird, die sich derzeit mit dieser Technologie auseinandersetzen.

Entscheidend für den Erfolg der meisten IoT-Implementierungen, von der vorausschauenden Wartung bis zur Prozessautomatisierung, ist die Fähigkeit, Maschinen mit der Cloud zu verbinden. Dabei handelt es sich um die Verbindung zwischen der Betriebstechnik, also dem OT-System (Operational Technology = Maschinen) und einem IT-System, in der Regel eine Cloud. Diese Verbindung ist anfällig, wie bei den meisten bisherigen IoT-Sicherheitsvorfällen deutlich wird. Wenn die IoT-Konnektivität hingegen ohne TCP/IP (Transmission Control Protocol / Internet Protocol), also “ohne Internet” erfolgt, ist die Verbindung von Haus aus sicherer.

Genau diesen Ansatz verfolgt Thingstream im Rahmen seines Lösungsportfolios für IoT-Konnektivität. Die IoT-Plattform von Thingstream ermöglicht IoT-Konnektivität mittels MQTT (Message Queuing Telemetry Transport) über das globale GSM-Netz, ohne Mobilfunkdaten und Internetprotokoll (TCP/IP). Dieser Ansatz macht die IoT-Konnektivität sicherer, da gängige Angriffsvektoren von vornherein ausgeschlossen werden können.

Die wichtigsten Sicherheitsfunktionen von Thingstream:

  • Thingstream ermöglicht IoT-Konnektivität mittels MQTT (Message Queuing Telemetry Transport) über das globale GSM-Netz, ohne dass Mobilfunkdaten benötigt werden.
  • Keine Mobilfunkdaten bedeuten auch kein TCP/IP, was die Cybersicherheit erhöht und eine sicherere Verbindung ermöglicht.
  • Thingstream verwendet MQTT-SN (MQTT for Sensor Networks) über USSD (Unstructured Supplementary Service Data), ein Übermittlungsdienst für GSM-Netze. Dabei werden keine Mobilfunkdaten oder Internetprotokoll benötigt.
  • Ohne IP-Adresse zwischen Gerät und Plattform sind die potenziellen Cyberangriffsvektoren irrelevant.
  • Ohne IP-Adresse zwischen den Geräten können diese auch nicht als Teil eines TCP/IP-basierten Bot-Netzes verwendet werden.
  • Mehrere Ebenen, die üblicherweise an der Verbindung eines Geräts beteiligt sind, können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die IoT-Kommunikation abgefangen wird. Thingstream vereinfacht die IoT-Konnektivität und reduziert die Komplexität beim Einsatz mehrerer Lösungen verschiedener Hersteller.
  • Aufgrund der inhärent sichereren Verbindung zwischen IoT-Geräten und IoT-Anwendungen sind IoT-Sicherheitsprodukte, die zum Schutz der Mobilfunkdaten-Konnektivität eingesetzt werden, bei Thingstream nicht erforderlich.