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CAT M1: Neue IoT-Mobilfunktechnologie erstmals in Deutschland

Seit wenigen Wochen wird CAT M1 im Live-Netz des Mobilitätstestfeldes 5G-ConnectedMobility eingesetzt. Ein Vorteil der Technologie ist die problemlose Verbindung von sich in Bewegung befindenden IoT-Geräten – auch beim Wechsel der Mobilfunkzelle.

Weltraum Bildquelle: © luliia Kvasha - 123RF

Mit dem Einsatz von CAT M1 (Category M1) im Live-Netz des Mobilitätstestfeldes 5G-ConnectedMobility funkt die neue IoT-Mobilfunktechnologie erstmals in einem Live-Netz in Deutschland. Ein Vorteil von CAT M1 gegenüber anderen Technologien ist die problemlose Verbindung von sich in Bewegung befindenden IoT-Geräten. “Die Zukunft der Mobilität liegt in vernetzten Fahrzeugen”, ist sich Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Ericsson, sicher. CAT M1 sei hierbei ein logischer nächster Schritt, da die Technologie auch einen reibungslosen Übergang von einer Mobilfunkzelle in die nächste ermögliche.

Seit einigen Wochen ist die Technologie, die einen geringen Stromverbrauch erfordert und im Gegensatz zu Narrowband-IoT auch Sprach- und Handover-Funktionen bietet, nun im Testfeld “5G-ConnectedMobility” im Einsatz. “5G-ConnectedMobility” schafft auf dem “Digitalen Testfeld Autobahn” eine dedizierte Netzinfrastruktur und eine reale Anwendungsumgebung, um insbesondere Tests in den Bereichen Fahrzeug-zu-Fahrzeug, Fahrzeug-zu-Infrastruktur und Digitalisierung der Eisenbahninfrastruktur mit 5G-Technologie durchzuführen. Die Teststrecke umfasst einen rund 30 Kilometer langen Bereich der Bundesautobahn A9 sowie der Bahnschnellfahrstrecke zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Feucht und Greding in Bayern. Mitglieder des “5G-ConnectedMobility”-Projektes sind Ericsson, BMW Group, Deutsche Bahn, die drei Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone, das 5G Lab Germany an der Technischen Universität Dresden sowie die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und die Bundesnetzagentur (BNetzA). Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie die Bayerische Straßenbauverwaltung (Autobahndirektion Nordbayern) unterstützen das Projekt.

Das Ziel von “5G-ConnectedMobility” ist die Stärkung der 5G-Forschung und -Entwicklung (F&E) in Deutschland und in Europa, sowie die Einbringung der technischen Anforderungen verschiedener Industrien in Deutschland in die internationalen 5G-Standardisierungsaktivitäten.