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Software-defined WAN: Wie Cloud-Networking mit SD-WAN einfacher wird

Eine optimierte Netzwerk-Performance, die einwandfreie Cloud-Services sicherstellt, ist für Unternehmen in Zeiten des digitalen Wandels essenziell. Software-definiertes Wide Area Networking (SD-WAN) kann dabei helfen. Michael Rudrich von Riverbed veranschaulicht das an fünf Beispielen.

Netzwerk Bildquelle: © everythingpossible - 123RF

In einer von digitalen Unternehmen dominierten Welt, entwickelte sich die Cloud zu einem integralen Bestandteil einer effizienten IT-Strategie. Während die Implementierung unterschiedlichster Cloud-Plattformen für die meisten Unternehmen alltäglich ist, können die Unternehmensnetzwerke nicht immer den Anforderungen dieses Wandels gerecht werden. Eine optimierte Netzwerk-Performance, die einwandfreie Cloud-Services sicherstellt, muss daher für IT-Abteilungen oberste Priorität haben. Eines der effizientesten Hilfsmittel ist softwaredefiniertes Wide Area Networking (SD-WAN). Im Folgenden wird an fünf Beispielen aufgezeigt, wie Unternehmen SD-WAN einsetzen können, um ihre Netzwerk-Performance zu verbessern – damit die IT immer schnell und effektiv auf veränderte Geschäftsanforderungen reagieren kann:

Remote Offices mit Cloud-Anwendungen verbinden
Dies ist vor allem dann notwendig, wenn im Unternehmen eine starke Nachfrage nach Cloud-basierten Anwendungen herrscht. Die Internetverbindung für Zweigstellen und Niederlassungen nach traditionellen Methoden einzurichten, kann sich schnell zu einem frustrierenden, langsamen und ineffizienten Prozess entwickeln. SD-WAN vereinfacht und beschleunigt die Anbindung von Büros an neuen Standorten. IT-Verantwortliche können zum Beispiel mit der zentralen Management-Konsole einer SD-WAN-Lösung schnell eine „Shadow Appliance“ entwerfen, die als Platzhalter für ein physisches Gerät fungiert und diese anschließend ohne administrativen Aufwand online stellen, sobald sie in der Niederlassung angeschlossen wird.

Regeln für Traffic-Pfade festlegen
Eine Schlüsselfunktion von SD-WAN ermöglicht es, dass der User Verwaltungsrichtlinien – zugeschnitten auf die jeweiligen Unternehmensanforderungen – anpassen und implementieren kann. IT-Verantwortliche konfigurieren dabei über eine GUI-basierte, zentrale Konsole – dadurch entfällt die zeitaufwändige Konfiguration einzelner Geräte über eine Befehlszeilenschnittstelle und der Datenverkehr kann schneller und konsistenter abgewickelt werden.

Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein Netzwerk so einzurichten ist, dass der Verkehr von und zu bestimmten Benutzern nur über verschlüsselte Verbindungen läuft. Auch können IT-Verantwortliche Richtlinien festlegen, die den Unified Communications-Traffic immer über Schaltkreise mit der geringsten Latenz leitet, damit diese Anwendungen konsistent unterstützt werden. SD-WAN setzt diese Richtlinien sofort in Betriebsregeln um und synchronisiert sie umgehend mit allen verwalteten Geräten.