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VR/AR im B2B-Umfeld: Mehr als nur Entertainment

Fortsetzung des Artikels von Teil 3.

Asus-Statement: Passende Hardware gibt den Ausschlag

Jan Schneider, Asus Computer Bildquelle: © Asus Computer

Jan Schneider, Country Head Systems, Asus Computer

Bis 2020 wollen deutsche Unternehmen knapp 850 Millionen Euro in innovative Anwendungen aus den Bereichen Virtual und Augmented Reality investieren, so eine Studie von Deloitte. Kein Wunder, denn die Anwendungsbereiche der Technologien sind vielfältig. Die um digitale Inhalte angereicherte Realität verspricht ein immenses Potenzial, etwa in der „Smart Factory“. Der Fokus liegt dabei im Wesentlichen auf der Entwicklung neuer unternehmensspezifischer Anwendungen. Diese werden in Zukunft noch einfacher zugänglich sein, dank rein software-basierter Plattformen wie „Google ARCore“ für Augmented-Reality-Anwendungen. Damit funktionieren AR-Anwendungen grundsätzlich auf jedem Smartphone, welches bestimmte Mindestanforderungen an Rechenleistung und Speichergröße erfüllt.

Um das volle Potenzial von VR und AR auszunutzen, reicht es aber auch weiterhin nicht aus, nur eine App zu entwickeln und den Mitarbeitern auf ihren Diensthandys zur Verfügung zu stellen. Nutzer müssen so gegebenenfalls Einschnitte bei der Funktionalität und Qualität der Ergebnisse in Kauf nehmen. Der Einsatz der richtigen Hardware ist nach wie vor entscheidend, nicht zuletzt dort, wo Präzision gefragt ist – sei es in der Ausbildung, in Forschung und Entwicklung oder in der Produktion. Hier müssen Umgebungen und Objekte maßstabsgetreu und mit hoher Detailtreue abgebildet werden, um fehlerfreies Arbeiten zu ermöglichen. Nur mit der passenden Hardware, die über spezielle AR-Sensorik verfügt, kann beispielsweise ein Smartphone genügend Daten für ein präzises AR-Ergebnis sammeln.