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Microsoft-Studie: Mitarbeiter und Kultur nur selten Teil der Digitalisierung

Microsoft hat jüngst eine Studie veröffentlicht, die aufzeigt, dass bei Unternehmen und ihrer Digitalisierung oftmals die Technik im Fokus steht, nicht aber die Mitarbeiter und die Kultur. Microsoft Deutschland-Chefin Bendiek rät dazu, Menschen stärker einzubeziehen.

Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland: "Auf der CeBIT 2016 zeigen wir gemeinsam mit Partnern und Kunden, wie und wo das Digitale Wirtschaftswunder in Deutschland bereits stattfindet." Bildquelle: © Microsoft

“Wer die Digitalisierung erfolgreich gestalten will, muss alle Menschen mitnehmen”, sagt Sabine Bendiek, Chefin von Microsoft Deutschland

Unternehmen in Deutschland binden ihre Mitarbeiter bei der Gestaltung der Digitalen Transformation laut einer Studie kaum ein. Dabei sei die Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland von den positiven Impulsen der Digitalisierung überzeugt, geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag von Microsoft hervor. Unternehmen und Institutionen hätten die Bedeutung des digitalen Wandels durchaus erkannt, sagte Sabine Bendiek, Chefin von Microsoft Deutschland, am Dienstag bei der Vorstellung der Ergebnisse. “Doch sie stellen sich derzeit eher den technischen als den kulturellen Herausforderungen.” Dabei sei der Erfolg “immer auch eine Frage der Kultur”.

Wie die repräsentative Umfrage ergab, glauben 60 Prozent der Arbeitnehmer, dass die Digitale Transformation die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens stärkt. Rund jeder Zweite ist davon überzeugt, dass sie auch zu mehr Spaß bei der Arbeit oder zu einem besseren Gleichgewicht von Arbeit und Freizeit führt. Allerdings fürchten ebenso viele Beschäftigte auch den Verlust des Arbeitsplatzes oder eine Veränderung ihrer Aufgaben.

“Wer die Digitalisierung erfolgreich gestalten will, muss alle Menschen mitnehmen”, sagte Bendiek. Es gelte, die positive Grundstimmung zu nutzen. Derzeit erlebten aber nur elf Prozent der Beschäftigten die Entwicklung als gemeinschaftlichen Prozess unter Beteiligung von Mitarbeitern und Führungskräften. In der Umfrage gab nur jeder vierte Mitarbeiter an, dass er die Geschäftsführung oder den Vorstand als treibende Kraft der Transformation erlebe.

Die Studie gab Microsoft aus Anlass einer Konferenz in Berlin in Auftrag, auf der am Dienstag Vertreter aus Industrie, Wissenschaft, Medien und Forschung zu Fragen der Innovations-, Arbeits- und Wissenskultur diskutie