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Digital Signage Trends 2018: Die Welt verbindet sich

Fortsetzung des Artikels von Teil 1.

Interaktivität ist gefragt

Auch in den kommenden Jahren wird die Digitalisierung das Arbeitsleben weiter verändern. Kein Bürojob kann heutzutage noch ohne ständigen E-Mail-Austausch ausgeführt werden und Mails auf dem Handy zu lesen, ist bereits fester Bestandteil des Alltags. Doch es geht noch einen Schritt weiter: Viele Unternehmen arbeiten bereits standortübergreifend und weltweit vernetzt miteinander. Der klassische Arbeitsplatz, den es einmal vor 30 Jahren gab, existiert nicht mehr. Umso wichtiger sind Plattformen, die lebensechten direkten Austausch und produktive Spontanität ebenso ermöglichen wie effiziente Informationsübermittlung.
Unternehmen sind deshalb auf der Suche nach Geräten, die eine virtuelle Zusammenarbeit sowie interaktive Oberflächen für Präsentationen und kreative Arbeitsabläufe unterstützen. Laut Marktexperten wird sich der Markt im Bereich der kollaborativen Display-Lösungen bis 2021 vervierfachen. Für Unternehmen ist vor allem eine intuitive Bedienbarkeit der Geräte von Bedeutung: Langwierige Einarbeitungsphasen und technischer Support kosten unnötig Zeit und erschweren die Zusammenarbeit.
All-in-One-Meetingraum- und Konferenzlösungen für Unternehmen vereinen Touch-Technologie mit modernen Collaboration-Verfahren, Whiteboard-, Präsentations- und Videokonferenztechnik und können ortsübergreifende Zusammenarbeit wesentlich komfortabler und konstruktiver machen.

Systeme werden intelligenter
Es geht nicht mehr darum, ein Display mit sich immer wiederholenden Inhalten zu füllen. Anwender wünschen sich individualisierte und moderne Digital-Signage-Lösungen. Beispielsweise bietet der Markt Displays mit Schutz- und Spiegelglas, die ganz neuen Möglichkeiten für den Einsatz im Einzelhandel, in Industrieanwendungen und in anspruchsvollen Umgebungen bieten.
So sind beispielsweise halbtransparente Spiegelglas-Dislays ideal für Szenarien, bei denen die visuelle Erfahrung direkten Einfluss auf die Kundenbindung hat. Einzelhändler haben so die Möglichkeit, Kunden mit auf eine visuelle Reise zu nehmen, bei der Digital -Signage-Inhalte nahtlos in den Spiegel einer Umkleidekabine integriert sind. So können gezielt Informationen wie erhältliche Größen, Farben und passende Accessoires vermittelt werden, während der Kunde im Spiegel sein Lieblings-Outfit auswählt. Die Displays sorgen so für ein völlig neues uEinkaufserlebnis bei den Käufern und sollen auf diesem Weg letztendlich den Absatz unterstützen.
Unternehmen haben hohe Anforderungen, wenn es darum geht, die passende Lösung für sich zu finden: Neben einer perfekten Bildqualität muss es sich um einfache Lösungen handeln, die keiner langen Einweisung bedürfen. Um die Teilnehmeraktivität zu erhöhen, muss flexible Interaktivität und Kollaboration gewährleistet werden. Und schließlich sollten die Kosten nicht zu hoch sein, besonders nicht für Wartung und Ersatzzeile.
Gerade individuelle und außergewöhnliche Installationsmodelle werden in Zukunft immer stärker gefragt sein – denn sie bieten Unternehmen die Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzuheben.
Eva Schmidt ist Section Manager Marketing DACH bei NEC Display Solutions