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Intranet-Studie 2018: Kernelement des digitalen Arbeitsplatzes ist das Intranet

Cloud-Nutzung, mobile Lösungen, soziale Funktionen und das Intranet als wichtiger Baustein des digitalen Arbeitsplatzes: Das sind die aktuell bedeutsamsten Intranet-Trends, wie die heute veröffentlichte Studie "Intranet – Marktübersicht und Trends 2018" von Scm und Hirschtec zeigt.

Digitaler Arbeitsplatz Bildquelle: © Sergey Nivens - 123RF

Das Ziel der Studie: Unternehmen dabei zu unterstützen genau die Plattform für ihre interne Kommunikation und Zusammenarbeit zu finden, die am besten ihren individuellen Anforderungen entspricht. Die in der Erhebung enthaltene Marktübersicht zeigt dazu die Einsatzschwerpunkte und Entwicklungen der auf Intranets spezialisierten Systemanbieter auf.

Für die Studie wurden die folgenden 16 Lösungen untersucht: Beekeeper, Beezy, Bitrix24, Coya, Interact Intranet, Just Social, Linchpin, Powell 365, Share Point, Sitrion One, Speakap, Staffbase, Unily, Valo, Vantaio und Xelos Pro. Sie wurden in die Hauptkategorien Enterprise Intranet, Add-On-Lösung, Intranet Suite, Social Intranet und Mobile Intranet unterteilt. Die Einordnung in diese fünf Cluster soll es Unternehmen erleichtern, die Software zu identifizieren, die sie bei der Erreichung ihrer Ziele am sinnvollsten unterstützen kann. Zusätzlich erfolgt daher auch ein direkter Vergleich der Lösungen einzelner Kategorien in den folgenden Themenbereichen, die aus Nutzeranforderungen aus mittlerweile über 200 Projekten abgeleitet wurden:

  •     Grundfunktionen wie Suche, Design und Personalisierung
  •     Mobile Nutzung auf Smartphones und Tablets
  •     Kollaboration in virtuellen Teams und Zusammenarbeit an Dokumenten
  •     Information, z. B. Unternehmensnachrichten, Wikis und Nutzerprofile
  •     Prozesse, Workflows und Formulare

Die zentralen Ergebnisse der Studie: Das Intranet wird immer interaktiver und ortsunabhängiger. Dieser Trend aus dem Internet ist inzwischen vollends im Intranet angekommen und Nutzer können hier mittlerweile mit denselben Funktionalitäten rechnen. Die Softwarehersteller stellen sich zunehmend auf „social“ und „mobile“ ein und bieten ihre Lösungen primär in der Cloud an. Damit haben Mitarbeiter heute deutlich mehr Möglichkeiten, untereinander und mit ihrem Unternehmen zu kommunizieren, unabhängig vom Ort und den verwendeten Endgeräten. Weiter rückt das Thema der dynamischen Zusammenarbeit stärker in den Vordergrund, was sich in der Unterstützung von Gruppen-Chats und Community-Ansätzen niederschlägt.

Die Studie steht ab sofort als PDF auf der Webseite www.interne-kommunikation.net zum Download bereit.

Zur Studie:

Allen 16 Teilnehmern wurden dieselben Fragen zu den Funktionen des Systems in den jeweiligen Themenbereichen gestellt. Für jedes Kriterium konnten bis zu vier Punkte erreicht werden. Je nach Umsetzungsgrad, ob diese Funktion aus dem Standard, über eine Anpassung, ein Drittsystem oder über Entwicklung bedient werden kann, wurden vier bis null Punkte vergeben. Verglichen mit den Erhebungen der vergangenen Jahre, wurde der Fragenkatalog für die Intranet-Studie 2018 erweitert.