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Workplace 2025: Unternehmen müssen umdenken

Eine aktuelle Studie im Auftrag von Fujitsu zeigt, dass Unternehmen ihre sozialen und technologischen Strategien für den Arbeitsplatz der Zukunft neu überdenken müssen. Bekannte, starre Hierarchien und Abteilungen werden durch kleine, kollaborative Teamnetzwerke ersetzt.

Arbeitsplatz Bildquelle: © Rawpixel - 123rf

Wenn Unternehmen nicht anfangen, Pläne für den Arbeitsplatz der Zukunft zu entwickeln, werden sie zunehmend Schwierigkeiten bei der Rekrutierung neuer Talente bekommen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das unabhängige europäische Marktforschungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag von Fujitsu erstellt hat. Ziel war es dabei die Kernthemen herauszufiltern, welche in den kommenden acht Jahren den Arbeitsplatz verändern werden. Das daraus entstandene Whitepaper “Workplace 2025” skizziert die empfohlenen Schritte für Unternehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Generationsübergreifende Arbeitsplatzverwaltung
Eine der wichtigsten Veränderungen, die Einfluss auf den Arbeitsplatz der Zukunft nehmen wird, ist die demografische Entwicklung. Bis 2025 tritt eine hohe Anzahl an Millennials ins Berufsleben ein. Diese erwarten eine bessere Work-Life-Balance und ein agiles und zwingendes Arbeitsumfeld. Gleichzeitig gibt es die Mitarbeiter der Generation X, die bis in ihre 60er Jahre aktiv im Unternehmen sind und mit Technologien arbeiten werden, mit denen das Alter auch bei körperlichen Aufgaben kein Hindernis mehr darstellen wird. Diese Vielfalt der Beschäftigten mit sehr unterschiedlichen Präferenzen und Bedürfnissen erfordert von Unternehmen auch radikale Veränderungen im Hinblick auf Ausbildung und Entwicklung.

Die Agilität des “grenzenlosen” Arbeitsplatzes
Um auch zukünftig als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden, sollten Unternehmen ein kontextbezogenes und personalisiertes Arbeitsumfeld entwickeln, das auf die individuellen Bedürfnisse des Mitarbeiters zugeschnitten ist. Gleichzeitig sollten sie die kollegiale Zusammenarbeit durch die Implementierung neuer Technologien, wie beispielsweise Augmented Reality, stärken.

Der “Workplace 2025” Report prognostiziert, dass die heutigen Organisationsstrukturen wesentlich agiler werden und sich den stets wandelnden wirtschaftlichen Bedingungen, Wettbewerbern und Kundenbedürfnissen anpassen. Die heute noch vorherrschenden starren Hierarchien und Abteilungen werden abgelöst durch kleine, kollaborative Netzwerkteams aus Mitarbeitern und externen Freelancern, welche durch Unified Communication Plattformen miteinander verbunden und durch intelligente Assistenten unterstützt werden.