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Mehr Flexibilität, weniger Kosten: Vorteile der IP-Telefonie für den Mittelstand

An VoIP führt in den kommenden Jahren kein Weg vorbei und für viele Unternehmen geht die Internet-Telefonie mit zahlreichen Vorteilen einher. Sicherheit muss laut einer Studie aber an erster Stelle stehen.

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Eine VoIP-Lösung muss aus Deutschland sein, sagen 62 Prozent der Befragten

Zahlreiche Unternehmen setzen derzeit noch auf ISDN, an der IP-Migration führt jedoch auf kurz oder lang kein Weg vorbei. Dass aber gerade VoIP kein notwendiges Übel ist, sondern mit zahlreichen Vorteilen einhergeht, zeigt eine aktuelle Studie des Telefonie-Anbieters Toplink unter 1.340 vorwiegend mittelständischen Unternehmen (Mehrfachnennungen waren möglich). Demnach steht für knapp drei Viertel (74 Prozent) der Befragten die Flexibilität von Voice over IP im Vordergrund. Für zwei Drittel der Befragten stehen hingegen Kosteneinsparungen im Fokus. Demnach erwarten 57 Prozent eine Reduzierung von 20 bis 30 Prozent, knapp ein Viertel (24 Prozent) geht von Einsparungen von mehr als 40 Prozent aus.

Aber nicht nur Kostenaspekte sollen eine wichtige Rolle spielen. Für 64 Prozent der Befragten hat das reibungslose Zusammenspiel mit anderen Kommunikationsformen wie Video und Desktopsharing eine wichtige Bedeutung. 59 Prozent sehen einen Vorteil darin, dass sich die IP-Telefonie einfacher in die restliche Unternehmens-IT integrieren lässt als herkömmliche Telefonie.  

Allerdings müssen für den erfolgreichen VoIP-Einsatz auch einige Voraussetzungen erfüllt sein. Für mehr als 70 Prozent stehen bei der Auswahl des Anbieters Sicherheit und Qualität an erster Stelle. Dazu gehört ein hoher Sicherheitsstandard beispielsweise bezüglich der Verschlüsselung, aber auch eine Anbietergarantie hinsichtlich Sprach- und Servicequalität. 61 Prozent würden Wert auf die problemlose Anbindung von Niederlassungen, Home Offices und Außendienstmitarbeitern mit ihren jeweiligen Wunschrufnummern legen, erklärt Toplink. Der Preis soll hingegen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Diesen gaben gerade 38 Prozent als Kriterium an. Umso wichtiger ist die Herkunft. 62 Prozent legen Wert darauf, dass die Lösung aus Deutschland kommt.