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Taliban, Marketingskandale & Kürschnergate: Die peinlichsten E-Mail-Pannen

E-Mails sind eine große Bereicherung und vereinfachen das alltägliche Leben enorm. Leider kann ein einfacher E-Mail-Versand auch schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Was passiert, wenn aus Versehen persönliche Daten der mächtigsten Staats- und Regierungschefs veröffentlicht werden?

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Genau das fand ein Angestellter der Australischen Einwanderungsbehörde heraus. Er schickte während des G-20-Gipfels eine E-Mail mit persönlichen Informationen, wie Geburtsdaten, Pass- und Visanummern von 31 Politikern, darunter Barrack Obama, Angela Merkel und Vladimir Putin, an den Veranstalter der Asien-Fußball-Meisterschaft – aus Versehen.

Das folgende Ranking des Anbieters Intralinks für sichere Collaboration-Lösungen listet die fünf peinlichsten E-Mail-Pannen und zeigt dadurch die Konsequenzen menschlicher Unachtsamkeit, die ebenso schädlich und gefährlich sein können wie externe Attacken.

Fazit

Irren ist menschlich. Eine erste zu empfehlende Maßnahme wäre, das Adressfeld vor dem E-Mail-Versand zu prüfen. Doch was kann man darüber hinaus tun, um solche peinlichen Datenverluste zu vermeiden? Eine Möglichkeit ist der Einsatz von nutzerzentrierten Strategien wie Datenschutz-Trainings in Kombination mit Softwarelösungen. Es gibt moderne Dokumenten-Lösungen, die es erlauben, gemeinsam an einem Dokument zu arbeiten und Dateien über eine Unshare-Funktion auszutauschen. Das bedeutet, dass Zugriffsrechte auf Dateien im Nachhinein wieder zurückgezogen werden können, egal, wo die Dateien liegen oder wie oft sie kopiert oder geteilt wurden. So kann auch noch nach dem Versand einer E-Mail – beispielsweise an einen falschen Empfänger – ein angehängtes Dokument per Mausklick zerstört werden.