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M2M, Industrie 4.0: Industrie 4.0 braucht keine neuen Ausbildungsberufe

Für die Digitalisierung der Industrie und der Gesellschaft müssen vorerst keine neuen Berufsbilder entwickelt werden. Erforderlich ist laut ZVEI vielmehr eine systematische Integration relevanter Inhalte in die Ausbildungsberufe im Metall-, Elektro- und IT-Bereich.

Frank Bechtloff Bildquelle: © ZVEI

ZVEI-Geschäftsführer Frank Bechtloff.

"Der Begriff Industrie-4.0 wurde erstmals 2011 auf der Hannover Messe der Öffentlichkeit vorgestellt. Bereits zuvor waren jedoch die intelligente Produktion, der systemische Ansatz der Automatisierungstechnik und die durchgängige IT-Vernetzung zentrale Bestimmungsgrößen bei den Neuordnungsverfahren der Berufe. So können wir heute feststellen: Für Industrie 4.0 sind die passenden Ausbildungsberufe vorhanden", betont Hermann Trompeter, Vorsitzender des ZVEI-Ausschusses Berufsbildung, anlässlich seiner 150. Sitzung.

In diesem Gremium, das seit 1956 besteht, arbeiten Bildungsexperten aus ZVEI-Mitgliedsunternehmen und weiteren Institutionen zusammen. Eine Aufgabe war beispielweise die Neuordnung der Metall- und Elektroberufe. Der Ausschuss hat jetzt einen Vorschlag für eine agile Fachkräfteentwicklung als branchenübergreifende und systemorientierte Industrie 4.0-Qualifizierung vorgelegt.

"Auch die aktuellen Fortbildungsordnungen bieten passgenau prozess- und systemorientierte Spezialisten-Profile", bekräftigt Trompeter. "Für die Anpassung der Qualifikationen ist die Weiterbildung in den Industrie-4.0-Prozessen der Königsweg. Für die Elektroindustrie als Querschnittsbranche ist dabei eine branchenübergreifende Sicht selbstverständlich."