Studie von Arcserve

Remote Worker werden in Sicherungstrategien oft übersehen

16. November 2022, 13:28 Uhr | Lukas Steiglechner | Kommentar(e)
olly, fotolia, fachkräftemangel, mann mit schirm im sturm
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Aktuelle Studienergebnisse von Arcserve zeigen, dass Unternehmen Schwierigkeiten damit haben, Arbeiten außerhalb des Unternehmens erfolgreich in ihren Datensicherungsstrategien zu berücksichtigen.

Arcserve, Anbieter von Sicherungs-, Wiederherstellungs- und unveränderlichen Speicherlösungen, hat die Ergebnisse seiner jährlichen Sicherheitsstudie bekannt gegeben. Diese zeigen, dass Unternehmen in ihren Datensicherungs- und Wiederherstellungsplänen das Remote-Arbeiten außerhalb des Unternehmens übersehen. Die Studie verdeutlicht, dass viele Unternehmen es nicht schaffen, die betriebliche Compliance und Business Continuity sicherzustellen, wenn es darum geht, fragmentierte Daten auf dezentralen Systemen zu berücksichtigen.

In der Forschungsstudie über die Erfahrungen und Einstellungen von IT-Entscheidungsträgern gaben die Teilnehmer darüber Auskunft, ob sie über eine Sicherungs- und Wiederherstellungslösung für Remote-Mitarbeiter verfügen.

Demnach haben ein Drittel der Befragten (Deutschland: 40 Prozent) Sicherungs- und Wiederherstellungssysteme für alle Remote-Mitarbeiter eingerichtet. 23 Prozent (Deutschland: 22 Prozent) gaben jedoch an, dass sie für keinen ihrer Remote-Mitarbeiter eine Sicherungs- und Wiederherstellungslösung im Einsatz haben. 39 Prozent (Deutschland: 36 Prozent) verfügen über entsprechende Pläne für einige Mitarbeiter, aber nicht für alle. Nur drei Prozent (Deutschland: zwei Prozent) gaben an, dass bei ihnen kein Mitarbeiter remote arbeitet.

Bei den Unternehmen, die Remote-Back-ups durchführen, gab es beträchtliche Unterschiede in der Bedeutung, die sie einem Remote-Back-up beimessen. 46 Prozent (Deutschland: 59 Prozent) sind der Meinung, dass es keinen Unterschied macht, ob Mitarbeiter vor Ort arbeiten und deren Daten dort gesichert werden. 39 Prozent (Deutschland: 30 Prozent) der Unternehmen gaben an, dass sie für Mitarbeiter vor Ort über bessere Sicherungssysteme verfügen. Nur 15 Prozent (Deutschland: elf Prozent) haben bessere Back-up-Systeme für Remote-Mitarbeiter.

Die Studie untersuchte auch, ob die Zunahme hybrider Arbeitssituationen sowie eines Multi-Cloud-Betriebs die Komplexität der Verwaltung und des Schutzes von Daten erhöht hat. 82 Prozent (Deutschland: 79 Prozent) der Entscheider sagten, dass Hybrid- und Multi-Cloud-Strategien die Komplexität und Anfälligkeit des Datenflusses erhöhen. 87 Prozent (Deutschland: 84 Prozent) verwiesen darauf, dass sich Änderungen bei der Einhaltung von Vorschriften und beim Datenschutz auf sie auswirken. Die bedeutendste Auswirkung ist ein Kostenanstieg.

„Ransomware-Angriffe sind bei Unternehmen, deren Mitarbeiter in weniger sicheren Homeoffice-Umgebungen arbeiten und ihre Daten in der Cloud ablegen in die Höhe geschnellt“, erläutert Florian Malecki, Executive Vice President of Marketing bei Arcserve. „Wir empfehlen allen Unternehmen dringend, die 3-2-1-1-Back-up- und Wiederherstellungsstrategie zu implementieren, inklusive unveränderbare Speicherlösungen. So bleiben Daten intakt und sind notfalls leicht wiederherstellbar.“

Insgesamt 1.121 IT-Entscheidungsträger nahmen an der Umfrage teil. Alle Teilnehmer hatten Budget- oder technische Entscheidungsverantwortung für das Datenmanagement, die Datensicherung sowie Speicherlösungen, und zwar in Unternehmen mit 100 bis 2.500 Mitarbeitern und mindestens fünf Terabyte Datenvolumen. Die Umfrage wurde in Australien, Neuseeland, Brasilien, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan, Korea, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten und Kanada (Nordamerika) durchgeführt.

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