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Amazon Detective

Nomen est Omen

02. April 2020, 11:00 Uhr   |  Sabine Narloch

Nomen est Omen
© bajinda - fotolia

Ab sofort ist mit „Amazon Detective" ein neuer Sicherheitsdienst von Amazon Web Services verfügbar. Damit sollen AWS-Kunden potenzielle Sicherheitsprobleme in AWS Workloads einfacher, schneller und effizienter untersuchen können.

Sicherheitsprobleme erkennen und beheben ist die eine Sache – eine andere ist es, die Ursache des Problems zu verstehen. Bei letzterem hake es des Öfteren, das sei das Kundenfeedback, das Dan Plastina, Vizepräsident für Sicherheitsdienste bei Amazon Web Services immer wieder höre. Denn die Ursachenforschung ist aufwendig, kostet Zeit und benötigt personelle Ressourcen. Schließlich, so beschreibt es AWS, müssten zunächst Terabytes an potenziell relevanten Daten aus Netzwerk-, Anwendungs- und Monitoringsystemen gesammelt und kombiniert werden. Diese müssten dann so aufgearbeitet werden, dass Sicherheitsanalytiker auf entsprechende Anomalien schließen können. 

Der neue Sicherheitsdienst „Amazon Detective” soll hierbei Unterstützung bringen. Damit lassen sich laut Unternehmensangaben Billionen von Datenpunkten analysieren. Somit könnten mit dem Kunden potenzielle Sicherheitsprobleme in AWS Workloads einfacher, schneller und effizienter untersuchen werden. Der Service sammle automatisch Protokolldaten von den Ressourcen des Kunden und verwende maschinelles Lernen, statistische Analysen und die Graphentheorie, um interaktive Visualisierungen zu erstellen. Auf diese Weise werde der Kunde unterstützt, die Ursache möglicher Sicherheitsprobleme oder verdächtiger Aktivitäten zu identifizieren und zu analysieren.

Für die Nutzung von „Amazon Detective” fallen laut AWS keine zusätzlichen Gebühren oder Vorabverpflichtungen an. Kunden würden nur für Daten zahlen, die von AWS CloudTrail, AmazonVirtual Private Cloud (VPC) Flow Logs und Amazon GuardDuty aufgenommen werden.

Zu den ersten Kunden, die den Service bereits nutzen, zählen WarnerMedia und T-Systems.

„Amazon Detectiv” ist ab sofort in vielen Teilen der Welt verfügbar, darunter in den europäischen Regionen Frankfurt, Paris, Stockholm, London und Irland.

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