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Nachhaltige Sicherheit für das Rechenzentrum

8. Dezember 2022, 16:26 Uhr | Autorin: Anna Molder | Kommentar(e)
Fortinet FortiGate 1000F
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Fortinet kündigte mit FortiGate 1000F seine aktuelle Next-Generation-Firewall-Serie (NGFW) an. Aufgrund eines mehr als siebenmal schnelleren Firewall-Durchsatzes biete diese nicht nur eine höhere Leistung, sondern verfüge auch über einen geringeren Stromverbrauch als vergleichbare Lösungen.

Leistung ist nicht mehr das einzige Kriterium, CIOs konzentrieren sich auf Nachhaltigkeit. Die meisten Unternehmen müssen nicht nur eine robuste und sichere hybride IT-Umgebung aufrechterhalten, sondern auch Nachhaltigkeitsziele erfüllen. Dies hat den Druck auf CIOs und IT-Führungskräfte erhöht, da Nachhaltigkeit und Kostenkontrolle zur Priorität auf Vorstandsebene geworden sind.

Mit der FortiGate-1000F-Serie stellt Fortinet nun die aktuelle NGFW für Unternehmensrechenzentren vor. Die speziell entwickelten SPUs (Security Processing Units) ermöglichen FortiGate 1000F einen durchschnittlich 7,4-fach höheren Firewall-Durchsatz, sodass die Unternehmenssicherheit mit der Geschwindigkeit heutiger Netzwerke Schritt halten kann, so das Fortinet-Versprechen.

FortiGate 1000F biete außerdem eine fast siebenfach höhere IPSec-VPN-Leistung und einen siebenfach höheren SSL-Prüfdurchsatz als der Branchendurchschnitt. So könne man blinde Flecken im Netzwerk beseitigen und sicherstellen, dass Unternehmen vollen Einblick in Klartext- und verschlüsselte Netzwerkströme haben, ohne dass es zu Engpässen kommt. Für Hochleistungsrechenzentren ist dies laut dem Anbieter von entscheidender Bedeutung, um unternehmenskritische Daten zu schützen sowie Bedrohungen schnell zu erkennen und zu stoppen, bevor sie in das Netzwerk eindringen.

Beim Schutz vor Bedrohungen verarbeite FortiGate 1000F KI/ML-gestützte Sicherheits-Services wie IPS, Application Control und Malware Protection schneller als andere Lösungen. Im Vergleich mit dem Branchendurchschnitt ist die Leistung doppelt so hoch, so das Anbieterversprechen. Wie die gesamte FortiGate NGFW-Produktlinie ermögliche auch FortiGate 1000F die sichere digitale Transformation, indem sie erweiterte Transparenz und Kontrolle über den Netzwerkverkehr bietet, um Unternehmen beim Aufbau kontextbezogener, sich ständig weiterentwickelnder Netzwerk- und Sicherheitsrichtlinien zu unterstützen.

Darüber hinaus helfe die Firewall Anwenderunternehmen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, indem sie 83 Prozent weniger Watt pro GBit/s Firewall-Durchsatz und 86 Prozent weniger Watt pro GBit/s IPSec-VPN-Durchsatz benötigt. Zusätzlich erfordere die Software auch weniger Kühlung als andere Lösungen, da sie nur 15 Prozent der BTU/h pro GBit/s-Firewall-Durchsatz im Vergleich zu anderen Firewalls erzeugt. Die Netzwerk-Firewalls von Fortinet sollen zudem dafür sorgen, dass Unternehmen weniger Firewalls benötigen, um ihre Geschäftsanforderungen zu erfüllen. Das trage zu einer weiteren Kostensenkung für Platz und Kühlung im Rechenzentrum bei.

Das Betriebssystem FortiOS biete einheitliche Sicherheits- und Management-Frameworks für alle Formfaktoren sowie Netzwerkränder. Zudem unterstütze FortiOS hybride Umgebungen auf zuverlässige und koordinierte Weise. Mit FortiOS sollen Unternehmen von umfassender Transparenz, nahtloser Integration und Interoperabilität zwischen wichtigen Sicherheitselementen sowie granularer Kontrolle und Automatisierung profitieren. Dazu gehört laut Fortinet Universal Zero Trust Network Access (ZTNA) mit einem integrierten ZTNA-Anwendungs-Gateway, das expliziten Anwendungszugriff ermöglicht und die Zero Trust-Richtlinien von Unternehmen durchsetzt.

FortiGate 1000F enthalte zudem eine Reihe von FortiGuard-Security-Services. Für einen erweiterten Schutz in Echtzeit vor bekannten und unbekannten Bedrohungen im Rechenzentrum könne die Anwenderschaft KI-gestütztes IPS und Antivirus- sowie den In-Line-Sandbox-Schutz nutzen.

Zuerst erschienen auf lanline.de.

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