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Externer IT-Support

Managed Services im Security-Bereich auf dem Vormarsch

10. Februar 2021, 10:45 Uhr   |  Autorin: Selina Doulah | Kommentar(e)

Managed Services im Security-Bereich auf dem Vormarsch
© Leo Wolfert/123rf

Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen im Bereich IT-Security und Digitalisierung nimmt laut einer Studie zu. Besonders Managed Services werden künftig mehr und mehr gefragt sein.

Die Digitalisierung der Wirtschaft läuft auf Hochtouren, es wird so stark investiert wie nie zuvor. Ob das ebenso für die Security gilt, ging der IT-Sicherheitshersteller Eset in einer Umfrage, die Statista in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt hat, nach. Demnach werden 62 Prozent der Unternehmen noch in diesem Jahr mehr Geld für ihre IT-Sicherheit ausgeben. Hersteller und Anbieter von IT-Security-Lösungen und Services werden somit von einem massiven Investitionszuwachs profitieren.

“Offensichtlich fanden in vielen Unternehmen interne Audits statt, welche die eigene IT-Sicherheit auf den Prüfstand stellten”, sagt Peter Neumeier, Channel Sales Director bei Eset Deutschland. “Viele Firmen erarbeiteten für die Auswahl neuer Sicherheitslösungen klare Anforderungsprofile. Zudem wollen fast 60 Prozent der Befragten in diesem oder nächstem Jahr externe Expertise in Form von Managed Service Providern ins Haus holen.”

Starker Aufschwung für Managed Service Provider erwartet

Der Fachkräftemangel und die Überbelastung vieler IT-Abteilungen führen zu einem Umdenken hin zum externen IT-Support. Fast zwei Drittel (62 Prozent) aller Firmen gaben an, bereits mit einem Managed Service Provider zusammenzuarbeiten oder dies innerhalb dieses Jahres anzugehen. Weitere 13 Prozent erwägen dies in den nächsten maximal fünf Jahren. Verwunderlich ist diese Entwicklung nicht. Bereits jetzt vertraut jedes vierte Unternehmen den Empfehlungen eines IT-Resellers bei der Auswahl seiner Security-Ausstattung. Das ist in der Schweiz (41 Prozent) sowie in Enterprise-Unternehmen (42 Prozent) noch ausgeprägter. In der Schweiz wollen hingegen lediglich sechs Prozent gänzlich auf MSPs komplett verzichten. Dieser Wert ist viel geringer als der DACH-Durchschnitt von 21 Prozent.

“Das Interesse an MSP ist ein klarer Appell an Fachhändler und Systemhäuser, sich schnellstmöglich mit dem Thema zu beschäftigen und für die Zukunft gerüstet zu sein”, sagt Peter Neumeier. “Aktive Managed Service Provider sollten jetzt mit ihren Partner-Herstellern griffige Konzepte entwickeln”.

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2. Wird Cloud first On-Premise ersetzen?

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