Schwerpunkte

Support-Ende von Windows 7

"Eine tickende Zeitbombe für Unternehmen"

14. Januar 2020, 15:01 Uhr   |  Autor: Lars Bube | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Auch 2020 keine Welle in Sicht

Auch bei der daraus resultierenden Frage, ob nach dem 14. Januar nun ein sprunghafter Anstieg der Nachfrage zu erwarten ist, sind sich die Hersteller und Händler weitgehend einig: Sie rechnen auch über das neue Jahr hinweg eher mit einer sukzessiven Austauschbewegung, als mit einer großen Welle.

Eher schon gibt die Migrationsbewegung einen Ausblick auf die Zukunft. Denn mit dem kontinuierlichen Weiterentwicklungsmodell von Windows 10 wird es die großen Migrationswellen der Vergangenheit künftig sowieso nicht mehr geben. Und das gilt nicht nur für die Software. Auch die Hardware-Austauschzyklen wurden mit dem vergleichsweise “genügsamen” Windows 10 weitgehend vom Betriebssystem entkoppelt. Im Consumer-Umfeld haben viele Privatnutzer das kostenlose Upgrade-Angebot auf Windows 10 genutzt und behalten angesichts der ausreichenden Performance ihren alten Rechner deutlich länger als in früheren Zeiten.

Aber auch in Unternehmen steigt die durchschnittliche Nutzungsdauer an, obwohl sich die Abschreibungszyklen nicht wesentlich verändert haben. Ein wesentlicher Grund dafür sind Zweit- und Drittgeräte. In Zeiten des mobilen Arbeitens wünschen sich viele Mitarbeiter und auch ihre Chefs eher ein zusätzliches tragbares Gerät oder ein Smartphone, als einen neuen Desktop auf dem Bürotisch.

Seite 2 von 4

1. "Eine tickende Zeitbombe für Unternehmen"
2. Auch 2020 keine Welle in Sicht
3. Hacker warten auf den 15. Januar
4. Schonfrist für Unternehmen

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Trends 2020
Tastatur schützt vor Keyloggern
Vom Betreiber zum Steuermann: Die IT-Abteilung im Wandel
Rosige Aussichten für 2020
Apple beharrt auf sicherer Verschlüsselung

Verwandte Artikel

Microsoft Deutschland GmbH, funkschau