Absicherung hybrider Arbeit

Digital Guardian erweitert Data Protection Platform

29. September 2021, 10:00 Uhr | Autor: Jörg Schröper | Kommentar(e)
Datenverlust
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Digital Guardian bietet Erweiterungen seiner Endpunkt-DLP-Transparenz und Sicherheitskontrollen an, die speziell auf die Absicherung eines hybriden Arbeitsmodells ausgerichtet sind. Damit will der Spezialist Sicherheitslücken von SASE-Lösungen schließen, die sensible Daten gefährden können.

SASE-Lösungen verlagern die Sicherheitsüberwachung an den „Service Edge“, um eine bessere Kontrolle und Sichtbarkeit von Nutzern und Daten im Netzwerk eines Unternehmens zu ermöglichen. Der aktuelle Stand von SASE gefährde sensible Unternehmensdaten jedoch in mehreren Bereichen, so der Anbieter. SASE habe zwar Einblick in die in der Cloud gespeicherten Daten, jedoch in der Regel nicht in Daten On-Premises und sensiblen Daten auf Endgeräten. Zudem sind Cloud-basierende SASE-Lösungen auf mehrere Points of Presence (POP) angewiesen, an die der Datenverkehr zur Überprüfung und Durchsetzung von Richtlinien weitergeleitet wird. Dies kann dazu führen, dass zusätzliche Lösungen an Remote-Standorten mit niedrigen Latenzanforderungen erforderlich sind.

Auch sind Work-From-Anywhere-Umgebungen (WFA) unzureichend gesichert. Mitarbeiter können SaaS-basierende Web-Sicherheitsdienste und Unternehmens-VPNs umgehen oder deaktivieren. Gerade im Home-Office stellen zudem veraltete, nicht gepatchte Geräte wie Router, Drucker und IoT-Geräte ein großes Risiko dar, so Digital Guardian. Sie bieten Angreifern ein Einfallstor, um sich lateral zu bewegen und Endpunkte und Assets im gesamten Unternehmensnetzwerk zu kompromittieren.

Die neuen Endpoint-DLP-Erweiterungen sollen Sichtbarkeit und Kontrolle sensibler Daten für eine breite Palette von Endpunkt-Betriebssystemen, Browsern und Anwendungen ermöglichen, unabhängig davon, ob sie sich im Unternehmensnetzwerk oder Homeoffice befinden. Die Integration von Sicherheit in die Cloud und den Edge-Bereich sowie die Bereitstellung von Datenschutz am Endpunkt seien die einzige Möglichkeit, Remote-Mitarbeiter wirklich zu schützen.

Zuerst erschienen auf lanline.de.

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