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Sichere Heimarbeit

Daheim ist es am schönsten, jetzt muss es auch sicher sein

07. April 2020, 17:00 Uhr   |  Autor: Dr. Falk Herrmann / Redaktion: Lukas Steiglechner | Kommentar(e)

Daheim ist es am schönsten, jetzt muss es auch sicher sein
© Rohde & Schwarz Cybersecurity

Cyberkriminelle wollen die unsichere Lage in der Gesellschaft ausnutzen. Darum ist es umso wichtiger, die Arbeit im Homeoffice sicher zu gestalten. Dr. Falk Herrmann liefert hier zehn Tipps, wie das gelingen kann.

Dezentrales Arbeiten ist geprägt von Videokonferenzen, Cloud-Anwendungen und mobile Endgeräte. Eine Infrastruktur, die in der momentanen Masse neue Angriffspunkte für Hacker eröffnet. Die Arbeit von zu Hause läuft oft über den dortigen Rechner, Router und womöglich über eine ungesicherte WLAN-Verbindung. Hier nun ein paar Tipps, wie Unternehmen trotzdem weiterhin ihre Daten und Heimarbeiter schützen können.

1. Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter schriftlich über Regelungen für den Schutz der IT und der Daten informieren und am besten auch prüfen, dass die Mitarbeiter diese verstanden haben.

2. Damit Hackerangriffe keinen Erfolg haben, müssen Endgeräte vor Angriffen aus dem Internet geschützt werden. Antivirenprogramme sind hierfür essentiell, aber auch virtuelle Browser können Abhilfe schaffen.

Sicheres Browsen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat zusammen mit Rohde & Schwarz Cybersecurity einen virtuellen Browser entwickelt. Über diesen sollen Mitarbeiter vor Hackerangriffen geschützt werden und sicher im Internet surfen können. Mit diesem Browser arbeitet der Nutzer mit einer vom Betriebssystem separierten Maschine und bewegt sich in einer virtuellen Surfumgebung, wodurch gefährliche Aktivitäten in diesem virtuellen Raum isoliert werden.

3. Die Daten der Endgeräte müssen auch geschützt werden. Diese sollten deshalb mit einer Festplattenverschlüsselung versehen werden. Dadurch können nur berechtigte Nutzer mit einer Multi-Faktor-Authentifizierung auf die Daten zugreifen, was es vor den Zugriff durch Dritte schützt.

4. Eine physische Sicherung des Arbeitsplatzes ist ebenso wichtig wie die digitale. Türen zu Arbeitszimmern sollten abgeschlossen sein und Bildschirme gesperrt. Auch Webcams und Mikrofone sollten außer Betrieb sein, wenn sie nicht benötigt werden, um vor Spionageangriffen zu schützen.

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1. Daheim ist es am schönsten, jetzt muss es auch sicher sein
2. Das WLAN, die Passwörter und die Achtsamkeit

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