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RZ unterstützt digitalen Infrastrukturbedarf und Effizienzziele

Equinix IBX-Rechenzentrum in Frankfurt
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Equinix hat ein neues „International Business Exchange“-Rechenzentrum (IBX) in Frankfurt eröffnet. Mit dem Neubau will Equinix dem wachsenden Bedarf an privater Konnektivität und digitaler Infrastruktur in Deutschland nachkommen und Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation unterstützen.

Equinix hat laut eigenen Angaben insgesamt 103 Millionen Dollar in den Neubau investiert. Der kürzlich eröffnete erste Bauabschnitt erweitert die Colocation-Fläche des Unternehmens um 4.800 m². Nutzende erhalten damit direkten Zugriff auf ein globales, digitales Ökosystem aus über 10.000 Unternehmen verschiedenster Branchen sowie aus Netzwerken, Clouds und Services.

Laut Equinix können Nutzende im Carrier-neutralen FR8 die volle Bandbreite an Interconnection- und Colocation-Services nutzen. Dazu zählen der Software-definierte Dienst Fabric aus dem Hause Equinix, der es Unternehmen erlaube, sich schnell und flexibel mit Cloud- und Netzwerk-Providern zu vernetzen sowie Network Edge, mit dem sich ein Netzwerk virtuell modernisieren lasse. Auch der automatisierte Bare-Metal-Dienst „Metal“ ist über den Frankfurt-Campus verfügbar. Mit diesem seien Nutzende in der Lage, binnen Minuten physische Infrastruktur zu konfigurieren und bereitzustellen.

FR8 habe man mit dem Ziel konzipiert, die höchstmöglichen Nachhaltigkeits- und Effizienzstandards zu erfüllen. Das Gebäude erhält eine begrünte Fassade sowie eine Dachbepflanzung. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass sich das Gebäude harmonisch in das Stadtbild einfügt und darüber hinaus einen positiven Beitrag zum lokalen Mikroklima leisten. Equinix strebt laut eigenen Angaben als erster Anbieter der Branche auf Basis wissenschaftsbasierter Ziele (SBTs) den klimaneutralen, weltweiten Geschäftsbetrieb bis 2030 an und ist Mitglied im Climate Neutral Data Centre Operator Pact, der dieses Ziel auf europäischer Ebene bestärkt. Der Betrieb des RZs erfolgt zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie – diese kaufe man über ein Grünstromzertifikat des lokalen Versorgers Mainova.

Jennifer Ruch, Sustainability Director bei Equinix, betonte: „Durch Colocation in Rechenzentren können Kunden eigene Hardware einsparen, Betriebskosten senken und die Energieeffizienz ihrer digitalen Infrastruktur verbessern.“ Sie fügte hinzu: „Weltweit ist Equinix bestrebt, das Design seiner Rechenzentren kontinuierlich zu optimieren und in Energieeffizienz-Upgrades und neue Technologien zu investieren, um den CO2-Ausstoß weiter zu senken. Ein lokales Beispiel dafür ist ein gemeinsames Pilotprojekt mit dem Darmstädter Start-Up Etalytics, das zum Ziel hat, den Energiebedarf für die Kühlung von Rechenzentren durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) zu optimieren.“

Equinix gab an, bislang 1,6 Milliarden Dollar in Deutschland investiert zu haben. Das Unternehmen betreibt Rechenzentren in München, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg. Weltweit verfügt es über ein Netzwerk von über 230 IBX-Rechenzentren in 65 Märkten.

Zuerst erschienen auf lanline.de.

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