Für mehr Nachhaltigkeit

Lenovo erweitert seinen CO2 Offset Service

21. Juni 2022, 15:23 Uhr | Lukas Steiglechner | Kommentar(e)
Lenovo, Windräder
© Lenovo

Nachdem Lenovo bereits seinen CO2-Kompensationsservice für Business- und Consumer-PCs angeboten hat, werden nun auch Rechenzentrumsprodukte in das Programm aufgenommen. Dadurch soll sich die Nachhaltigkeitsbilanz von Produkten verbessern, unter anderem aus dem Server- und Storage-Bereich.

Der CO2 Offset Service von Lenovo umfasst künftig auch Rechenzentrumsprodukte. Dieses Programm wurde im vergangenen Jahr eingeführt, um die CO2-Emissionen von PCs für Geschäftskunden zu kompensieren. Anfang 2022 wurde das Programm auf das Portfolio der Consumer-PCs ausgeweitet. Mit der erneuten Erweiterung sollen Nutzer eine transparente Möglichkeit haben, CO2-Emissionen zu kompensieren und so ihre ökologischen Ziele zu erreichen.

Dass nun auch Server, zusammen mit Business- und Consumer-PCs Teil des CO2 Offset Services sind, ist wichtig für die ESG-Strategie (Environmental, Social, Governance) von Lenovo. Es gehört zu den Maßnahmen, um die Reduzierung von Treibhausgasen (THG) in der Atmosphäre zu unterstützen.

„Lenovo hat sich selbst wissenschaftlich fundierte Ziele zur Emissionsreduzierung gesetzt und ist sich der Bedeutung der globalen Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels bewusst. Die Einführung unseres CO2-Ausgleichsdienstes ist darauf ausgerichtet, unsere Kunden bei ihren eigenen Nachhaltigkeitsbemühungen zu unterstützen. Wir sind stolz darauf, dass wir diese Unterstützung nun auch zum Beispiel in Bezug auf Server und Storage ausweiten können. Dies ist nun ein weiterer Teil unserer ehrgeizigen Transformation hin zu einem Anbieter von Dienstleistungen und Lösungen“, sagt Dieter Stehle, General Manager, Lenovo Global Technology Germany.

Hierbei ist der CO2 Offset Service nur ein Baustein. Besser als die Kompensation von CO2 ist es, die Emissionen direkt bei der Produktion zu verringern. Deutlich wird das im Vergleich verschiedener Generationen von Produkten: So stößt beispielsweise die Produktion und der Betrieb des „ThinkSystem SR6501“, der Anfang 2020 auf den Markt kam, 16.225 Kilogramm CO2 aus. Bei der Nachfolgegeneration, dem „ThinkSystem SR650 V22“ von Mitte 2021, wurde der Ausstoß auf 12.809 Kilogramm CO2 reduziert.

Dieser Wert variiert je nach Produkt und setzt sich aus den CO2-Berechnungen bezüglich des Verbrauchs bei Hardware, Mainboard, Speicher, Transport, Produktion, Belüftung und End-of-Life-Phase zusammen. Um bei dem Beispiel des „SR650 V22“ zu bleiben: 86 Prozent des CO2-Ausstoßes ist auf die alleinige Hardwarenutzung zurückzuführen. Der Anteil des Mainboards an den Gesamtemissionen des Systems liegt bei acht Prozent, Transport bei zwei Prozent, HDD bei drei Prozent und SSD bei einem Prozent.

Der CO2-Kompensationsservice ist für alle Lenovo „Think“-PCs, Lenovo „Legion“-PCs, „Yoga“-PCs und Rechenzentrumsprodukte wie Server und Storage verfügbar.

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