Smart City-Studie

WLAN ist der "Klebstoff" vernetzter Städte

15. November 2017, 12:17 Uhr | Natalie Ziebolz | Kommentar(e)
Gebäude
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Eine europaweite Umfrage von Ruckus und Atomic Research zeigt, dass die Vorzüge von Smart Cities offenkundig sind, aber die IT-Sicherheit und technologische Herausforderungen ein wesentliches Hindernis für deren Akzeptanz darstellen.

Ruckus, Anbieter im Bereich Netzwerk-Konnektivität, veröffentlichte gemeinsam mit dem britischen Marktforschungsunternehmen Atomik Research die Ergebnisse seiner Umfrage rund um das Thema Smart Cities. Im Rahmen der Untersuchung wurden 380 europäische IT-Entscheider aus dem öffentlichen Sektor befragt. Ziel der Studie war es, die Einstellung gegenüber der Implementierung von Smart-City-Konzepten zu verstehen und zu erfahren, welche Möglichkeiten sie der Industrie eröffnen.

Die Mehrheit der Befragten (82 Prozent) ist der Meinung, dass Smart-City-Technologien dazu beitragen, die Sicherheit der Bürger beispielsweise durch die Installation von Smart Lighting oder vernetzten Überwachungskameras zu erhöhen und die Kriminalitätsrate zu reduzieren. Obwohl die Vorteile und der Nutzen allgemein bekannt zu sein scheinen, stellen die Ängste vor Cyberangriffen ein deutliches Hindernis auf dem Weg zur Smart City dar. Für 58 Prozent der befragten IT-Entscheider ist es das größte Problem, gefolgt von fehlender technologischer Infrastruktur und der Finanzierung.

Vorteile stadtweiter Konnektivität
Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Infrastruktur und die Technologieplattformen, die für Smart Cities geschaffen wurden, genutzt werden könnten, um dem öffentlichen Sektor einen wesentlichen Mehrwert zu bieten und um innovative Anwendungen zu entwickeln, die direkt auf die Bedürfnisse der Bürger eingehen. Weitere Bereiche, die vom Smart-City-Modell profitieren, sind das lokale Gesundheits- (81 Prozent) und Verkehrswesen (81 Prozent), die durch umfassende Vernetzung einen verbesserten Zugang zu öffentlichen Angeboten für Bürger ermöglichen. Nach Meinung der deutschen IT-Entscheider bieten Smart-City-Konzepte ebenfalls entscheidenden Nutzen für die Sicherheit der Bürger (72 Prozent), den öffentlichen Verkehr (62 Prozent) sowie für den Gesundheitsdienst (60 Prozent). “Ein grundlegendes Verständnis von den Vorteilen für die Bürger zeigt, dass sich die Entscheidungsträger über die positiven Auswirkungen dieser Technologie bewusst sind”, so Nick Watson, Vice President EMEA bei Ruckus, zu den Ergebnissen. Wenn der Return on Investment deutlicher wird und Smart Cities mehr und mehr zum Alltag werden, wird gezielte Förderung den Organisationen erlauben, zusammenzuarbeiten, um die Stadt der Zukunft schon heute Wirklichkeit werden zu lassen, so Watson weiter. Natürlich sei es angesichts der Menge sensibler Daten, die preisgegeben werden könnte, nicht erstaunlich, dass Sicherheitsbedenken eine große Rolle spielen. Ein sicheres, robustes und verlässliches Netzwerk werde es ermöglichen, auf diese Sorgen einzugehen und eine sichere Grundlage für Smart Cities zu schaffen.

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  1. WLAN ist der "Klebstoff" vernetzter Städte
  2. Den Nutzen von Smart Cities erkennen

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