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Enterprise Information Management

Wie sich EIM-Plattformen verändern

22. Februar 2019, 13:46 Uhr   |  Autor: Jos Bischoff / Redaktion: Sabine Narloch

Wie sich EIM-Plattformen verändern
© destinacigdem / 123RF

IT-Trends wie Edge Computing, Big-Data-Analyse oder KI ermöglichen oder erfordern im Falle von EIM-Plattformen neue Funktionen und Anbindungen. Jos Bischoff vom Softwareunternehmen BCT zeigt auf, wie sich so das Innovations- und Effizienzpotenzial für Professionals ausschöpfen lässt.

Heute geht es mehr denn je um das effektive Managen und Nutzen strukturierter und unstrukturierter Informationen. Um diese zusammenzuführen, bedarf es einer Enterprise-Information-Management-Plattform (EIM). Diese verknüpft die unterschiedlichen in Unternehmen vorhandenen Informationsquellen prozess- und organisationsübergreifend miteinander. Dadurch kann der Mitarbeiter bzw. Professional auf alle relevanten Informationen automatisiert im richtigen Kontext, in Abhängigkeit des jeweiligen Bedarfs und in Echtzeit zugreifen. Darüber hinaus können neue Technologien und IT-Trends agil in bestehende und zukünftige Plattformfunktionen und -tools einfließen.

Trend 1: Eine virtuelle Arbeitswelt
Zunehmende Abkehr von Papier, offene statt starre Arbeitsstrukturen, informationsbasierte Vernetzung von Mensch und Maschine: Die Transformation von und in Unternehmen hin zu digitalen Geschäftsprozessen führt dazu, dass Professionals im sogenannten Digital Workplace tätig sind. Ein modernes Informationsmanagement ist darauf ausgerichtet, Nutzer nahtlos in die digitale Arbeitsumgebung zu integrieren und ihnen gleichzeitig eine effizientere Arbeitsweise zu ermöglichen. Die Erledigung von Aufgaben und der Austausch mit Kollegen, Partnern oder Kunden ist flexibel im Büro, Homeoffice oder von unterwegs möglich. Denn der Digital Workplace verlagert sich immer stärker als Portal- bzw. Plattformlösung ins Internet und wird dadurch als virtuelle Arbeitsumgebung verstanden.

Trend 2: Kunden vorausschauend glücklich machen
Um die steigende Datenmenge und die mit ihr verknüpften Prozesse in nützliche Informationen umzuwandeln, wird eine vorausschauende Big-Data-Analyse zunehmend wichtig. So können etwa Angebote zielgerichteter auf Kunden und Marktentwicklungen zugeschnitten und Prozesse zur Bestimmung von Kundenzufriedenheit sowie Bedarfs- und Trendanalysen ausgelöst werden. Ein modernes EIM muss daher ein Dashboard als Analysetool enthalten, über das Handlungen und auch mögliche Probleme und ihre Ursachen schnell identifiziert werden können, bevor sie akut werden. Außerdem muss es ein proaktives Monitoring ermöglichen, um ungewöhnliche Sachverhalte frühzeitig zu erkennen und mit individuellen Maßnahmen rechtzeitig darauf zu reagieren.

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2. Vom Internet of Things über Blockchain bis zur DSGVO

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