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Rückblick Digital Workplace Day 2017

"Wer sich nicht verändert, stirbt aus"

09. Juni 2017, 11:02 Uhr   |  Diana Künstler | Kommentar(e)

© United Planet

Die Vorträge betrachteten unterschiedliche Facetten der Digitalisierung. Ihnen allen gemein war die Frage: Was leistet ein digitaler Arbeitsplatz – und wie hilft er Unternehmen, zukunftsfähig zu bleiben?

Der Digital Workplace Day am 30. Mai 2017 in Freiburg war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Beleuchtet wurde das Thema Digitalisierung aus verschiedenen Blickwinkeln. Eine Quintessenz des Tages: Transformation bedeutet vor allem Neues wagen.

Der von der bwcon veranstaltete Digital Workplace Day war laut Veranstalter ein voller Erfolg. Über 70 Teilnehmer kamen in den Räumen des Softwareherstellers United Planet zusammen. Die Gastgeberinnen Anja Nieveler (bwcon), Ceren Akbaba (Digitales Innovationszentrum Baden-Württemberg) und Katrin Beuthner (United Planet) eröffneten die Veranstaltung.

Der digitale Arbeitsplatz, KI und neue Geschäftsmodelle
Zu Beginn führte Viktor Steinmetz in das Konzept des Digital Workplace ein. Angesichts der Flut an Informationen, die täglich auf jeden Mitarbeiter einprasseln, werden solche Systeme immer wichtiger. Der Leiter des Partner-Consultings bei United Planet veranschaulichte, wie ein digitaler Arbeitsplatz Informationen organisiert und so zu besseren Business-Entscheidungen führt.

Sven Semet von IBM zeigte, wie die Digitalisierung das Personalwesen beeinflusst. Kognitive Technologien eröffnen ganz neue Möglichkeiten. Anhand von Datenanalysen werden zum Beispiel Methoden zur Mitarbeiterbindung entwickelt. „Wir wissen, wann ein Mitarbeiter kündigen wird, bevor er es weiß“, bekräftigte Semet und regte damit die Diskussion an.

Andreas Seltmann vom Rauchmelderhersteller Hekatron begrüßte die Besucher mit den scherzhaften Worten „Willkommen zurück in der Old Economy“. Er zeigte, wie digitale Transformation auch im Mittelstand ganz praktisch angegangen werden kann. Seltmann betonte die Bedeutung eines entsprechenden Mindsets – auch wenn er dieses Buzzword in der eigenen Firma nie in den Mund nehmen würde. „Unternehmen müssen ihre Denkweise ändern: Weg vom Produkt, hin zum Denken in Geschäftsmodellen.“

Veränderung war auch das Thema bei Christian Steiger. Dem Geschäftsbereichsleiter bei Haufe-Lexware zufolge gilt gerade heute das Naturgesetz: „Wer sich nicht verändert, stirbt aus“. Anderen Unternehmen empfiehlt Steiger, mithilfe technischer Lösungen leichter und effizienter zu arbeiten – und damit mehr Zeit für die Entwicklung neuer Geschäftsideen zu haben.

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