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Berufliche Perspektiven in der Cloud II

Was macht eigentlich ein Cloud Developer?

24. Juli 2017, 09:23 Uhr   |  Autor: Mandy Tiedemann / Redaktion: Diana Künstler | Kommentar(e)

Was macht eigentlich ein Cloud Developer?
© peshkova / Fotolia.com

Die deutsche Wirtschaft verstärkt deutlich ihre Cloud-Aktivitäten. Das hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. In einer dreiteiligen Serie beschreiben Vertreter der TÜV Rheinland Akademie das Aufgaben-Spektrum und die beruflichen Aussichten von Cloud-Spezialisten. Im Teil 2: der Cloud Developer.

Die deutsche Wirtschaft verstärkt deutlich ihre Cloud-Aktivitäten. Zu dieser Einschätzung kommt die International Data Corporation (IDC). Ende des Jahres, so die Marktforscher, werden wohl knapp zwei Drittel der Unternehmen die Cloud einsetzen. Das hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die Zahl der Cloud-Jobs hat sich in einem Jahr nahezu verdoppelt, so die Metajobsuchmaschine Joblift. Weil die Anzahl der Spezialisten bei weitem nicht ausreicht, unterstützt TÜV Rheinland Unternehmen darin, interne IT-Fachkräfte gezielt weiter zu qualifizieren: mit dem ersten herstellerunabhängigen Cloud-Kompetenzmodell. Peter Holländer und Mandy Tiedemann von der TÜV Rheinland Akademie stellen in einer dreiteiligen Serie die wichtigsten Jobrollen im Cloud-Computing  vor. Heute Teil 2: der Cloud-Entwickler.

MandyTiedemann, TÜV Rheinland
© TÜV Rheinland

MandyTiedemann, TÜV Rheinland Akademie: "Die Cloud Developer, auch Cloud-Entwickler, sind die Schrittmacher der Digitalen Transformation."

Laut Joblift wurden in den letzten 24 Monaten 16.540 Stellen veröffentlicht, die sich an Cloud-Experten richten, sowohl von Cloud-Anbietern, als auch von Unternehmen, die Anwendungen in die Cloud auslagern. Der größte Teil der Stellen richtete sich dabei an Cloud-Architekten (4.090 Ausschreibungen), Cloud-Entwickler (3.157 Anzeigen) und Cloud Consultants (3.047 Jobs). Die meisten Stellen (64 Prozent) wurden von Großkonzernen ausgeschrieben, 30 Prozent stammten von mittelständischen Firmen bis 500 Mitarbeiter und 6 Prozent von kleinen Unternehmen mit maximal zehn Angestellten. Die Wachstumsraten zeigen, dass das Thema auch bei kleinen und mittleren Organisationen an Bedeutung gewinnt: Während die Stellen bei Großunternehmen um durchschnittlich 3 Prozent jeden Monat anstiegen, betrug die Rate beim Mittelstand 7 Prozent und bei kleinen Firmen sogar 8 Prozent. Fakt ist allerdings auch: Cloud-Jobs bleiben bis zu 25 Prozent länger unbesetzt als der Durchschnitt aller Stellen, so Joblift weiter.

Ohne Cloud keine Digitale Transformation
Um Unternehmen und IT-Spezialisten eine praxisorientierte Qualifizierung rund um die Datenwolke zu bieten, hat TÜV Rheinland ein herstellerunabhängiges Cloud-Kompetenzmodell entwickelt, das eine umfassende Weiterbildung in einem überschaubaren Zeitfenster bietet. Fach- und Führungskräfte haben so die Möglichkeit, ihr Know-how in der Cloud-Technologie und in Infrastrukturen aufzubauen und zu verbessern. Das Modell deckt die drei wichtigsten Schlüsselqualifikationen ab, die derzeit gesucht werden: den Cloud-Administrator, den Cloud-Entwickler und den Cloud-Architekt.

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1. Was macht eigentlich ein Cloud Developer?
2. Kompetenzen und Aufgabenbereiche
3. Die Qualifizierung im Detail

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