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Intel auf der CEBIT 2018

Von Wal-Nasenschleim bis zum Ferrari: Anwendungsgebiete der KI

06. Juni 2018, 09:57 Uhr   |   | Kommentar(e)

Von Wal-Nasenschleim bis zum Ferrari: Anwendungsgebiete der KI
© Christian Miller/Intel Corporation

Intel Corporation, Parley for the Oceans und die Meeresforscher von Parley SnotBot haben sich auf einer Alaska-Expedition zusammengetan. Dort setzten sie erfolgreich fortgeschrittene Dronentechnologie, AI und Machine-Learning-Tools ein, um biologische Proben von Walen zu erhalten und die Daten in Echtzeit zu analysieren.

Auf der CEBIT 2018 visualisiert Intel die Bandbreite möglicher KI-Anwendungen unter anderem durch den KI-Tower. Ein weiteres Highlight von Intel auf der Messe: Anwendungsmöglichkeiten von Drohnen in den Bereichen Entertainment und Transport.

Die Besucher der Demo im KI-Tower erhalten ein AR(Augmented Reality)-fähiges Tablet und haben Zugriff auf drei sehr unterschiedliche Anwendungsbeispiele:

Forschung: SnotBot
SnotBot ist ein Projekt, das von Intel, Ocean Alliance und Parley for the Oceans ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen dieses gemeinsamen Projektes ist es den Partnern gelungen, Nasensekret eines Blauwals einzusammeln. Das Sekret beinhaltet Informationen aus dem Inneren des Wals, die für die Forschung von Interesse sind und Aufschluss über dessen Gesundheitszustand geben können. 

Medizin: Princeton Brain Mapping
Gemeinsam mit Forschern der Princeton University hat Intel eine Methode gefunden, Aktivitäten innerhalb des menschlichen Gehirns in Echtzeit zu erfassen. Die so gewonnenen Erkenntnisse könnten schon bald zur Behandlung mentaler Erkrankungen genutzt werden wie Depressionen oder Phobien.

Sport: Ferrari Challenge
Die auf der CES 2018 angekündigte Partnerschaft zwischen Intel und Ferrari ermöglicht Zuschauern ein völlig neues Sporterlebnis. Intelligente Intel-Drohnen und Kameras am Wegrand zeichnen die Ferrari-Challenge aus unterschiedlichen Perspektiven auf und wählen automatisch die vom einzelnen Zuschauer präferierte Einstellung aus. Auf diese Art bestimmt der Zuschauer mittels KI seinen Blick auf das Rennen.

Drohnen bei Intel
Von kommerziellen Inspektionen, Vermessungen und Kartierungen bis hin zu Lichtshows – Drohnentechnologie schafft neue Perspektiven und ist vielfältig einsetzbar. Anschauliche Beispiele dafür liefert Intel auf der diesjährigen CEBIT. Intels kommerzielle Drohnen (Flugdrohne Intel Sirius Pro, Intel Falcon 8+ System) standen im letzten Jahr im Fokus. Sie geben Unternehmen verschiedenster Branchen effizientere Möglichkeiten, Inspektionen und Untersuchungen durchzuführen.

In diesem Jahr will Intel auch verstärkt die Anwendungsmöglichkeiten von Drohnen in den Bereichen Entertainment und Transport zeigen: Daher werden auf der CEBIT 2018 Aufführungen mit der eigens für Lichtshows entwickelten Intel Shooting Star Drohne stattfinden. Der 280 Gramm leichte Quadrocopter ist mit zahlreichen LEDs bestückt, die über vier Millionen unterschiedliche Farbkombinationen darstellen können und so das Erlebnis von Lichtshows am Nachthimmel auf ein neues Level heben. Im Rahmen der diesjährigen CES lieferte Intel bereits eine Drohnenshow vor dem Bellagio Hotel in Las Vegas. Diese wurde jedoch im Rahmen der Olympischen Spiele nochmal getoppt: Über 1.200  Drohnen flogen bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele über Pyeongchang und erhielten für ihre Vorführung einen Eintrag bei den Guinness World Records.

Auch im Transportwesen eröffnen Drohnen ganz neue Möglichkeiten. Neben innovativen Unternehmen wie Yuneec International, PrecisionHawk und Airwave, investiert Intel Capital in E-volo. Das deutsche Start-up hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Fliegen für jedermann, jederzeit sowie zu jedem Anlass zu ermöglichen und hat die weltweit erste offizielle Verkehrszulassung für bemannte Flüge erhalten. Damit ist E-Volo Vorreiter für die grundlegende Veränderung von Mobilität in urbanen Gebieten: Als Drohnenpionier entwickelt und fertigt das Start-up aus dem deutschen Bruchsal den Volocopter, den ersten bemannten, voll-elektrischen Senkrechtstarter der Welt. Die technische Umsetzbarkeit des futuristischen Hubschrauberkonzepts hat E-Volo beim erfolgreichen Jungfernflug in Dubai im September 2017 unter Beweis gestellt. Intel CEO Brian Krzanich war außerdem der erste Passagier, der das Fluggerät testen durfte.

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