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Digital Workplace

Von All-IP zum digitalen Arbeitsplatz

27. August 2019, 11:18 Uhr   |  Autor: Florian Buzin / Redaktion: Stefan Adelmann | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

2. Schritt: Machen Sie den Digital Workplace mobil

Nur die wenigsten Arbeitnehmer bleiben Montag bis Freitag nine to five im Office: Der Vertriebsaußendienst ist an vielen Tagen auf Kundenterminen unterwegs, der Service-Techniker erfährt oft erst morgens, wo er an diesem Tag eingesetzt wird. Und selbst in klassischen Büro-Abteilungen wie der Buchhaltung gehört der Freitag im Homeoffice oft zum Wochenablauf. Diese neue Unternehmenskultur gilt es auch beim Design des Digital Workplace zu berücksichtigen: Sind die Kollegen auch unterwegs in der Lage, am Smartphone auf sämtliche Kommunikationskanäle zuzugreifen, bleiben sie für Kunden und Partner jederzeit unter einer zentralen Rufnummer erreichbar und können effizienter und produktiver arbeiten.

Der Funktionsumfang zeitgemäßer, mobiler Digital Workplaces reicht dabei weit über eine simple Rufumleitung auf das Smartphone oder an den Heimanschluss hinaus. Die meisten Hersteller setzen in diesem Umfeld auf dedizierte iOS- und Android-Apps, mit denen das Smartphone zur vollwertigen Nebenstelle der Telefonanlage wird. Dies erlaubt es den Mitarbeitern, auch unterwegs ein- und ausgehend unter der gewohnten Office-Nummer zu telefonieren und erschließt ihnen durchgehend Zugang zur vertrauten UCC-Umgebung. So können sie im Idealfall und je nach System auch am Smartphone jederzeit die Presence-Informationen ihrer Kollegen, die Chatverläufe und die Anruferlisten einsehen und selbst High-End-Features wie Ad-hoc-Konferenzen verwenden.

Unternehmen mit vielen mobilen Mitarbeitern oder einem international tätigen Außendienst sind allerdings gut beraten, bei der Umsetzung der Mobilintegration auch auf die Kosten zu schauen. Wer sparen will, sollte Smartphone-Clients wählen, die neben klassischer GSM- und SIP-over-LTE-Telefonie auch SIP-over-WLAN unterstützen. Eine interessante Alternative ist es auch, ein- und abgehende Telefonate über die UCC-Plattform zu routen und vom teuren GSM- ins günstige öffentliche IP-Netz zu verlagern.

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1. Von All-IP zum digitalen Arbeitsplatz
2. 1. Schritt: Bündeln Sie die Kommunikationskanäle am Arbeitsplatz
3. 2. Schritt: Machen Sie den Digital Workplace mobil
4. Schritt 3: Stellen Sie die Weichen für eine effiziente Collaboration
5. Das Beste herausholen

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