Expertenkommentar

Vom Smart-Meter zum Super-Grid

18. November 2011, 13:11 Uhr | Gabriele Riedmann de Trinidad, Leiterin Konzerngeschäftsfeld Energie bei der Deutschen Telekom. | Kommentar(e)
Gabriele Riedmann de Trinidad, Leiterin Konzerngeschäftsfeld Energie bei der Deutschen Telekom.
Gabriele Riedmann de Trinidad, Leiterin Konzerngeschäftsfeld Energie bei der Deutschen Telekom.
© Deutsche Telekom

Durch seine geographische Vielfalt ist Europa prädestiniert, an den unterschiedlichsten Stellen Strom zu erzeugen und zu speichern. Es ist eine riesige Chance für die europäische Wirtschaft, eine technische Vorreiterrolle zu besetzen.

Bis 2022 müssen laut EU-Vorgabe in allen Haushalten Smart-Meter eingebaut werden – eine der Voraussetzungen für Smart-Grids, die wiederum die Nutzung neuer Energiequellen erst möglich machen. ICT ist dabei der Kitt für unzählige dezentrale Energiequellen.

Ich denke dabei nicht nur an Photovoltaik und Windkraft: Inzwischen gibt es beispielsweise druckempfindliche Bodenbeläge. Sie erzeugen zwar nur wenig Strom, aber stellen Sie sich diese Technik an Flughäfen und Bahnhöfen vor. Wir werden Strom erzeugen an Stellen, an die wir heute noch gar nicht denken. Die Energiewelt von morgen wird sehr komplex. Computersysteme werden kleine Einheiten organisieren und sich mit anderen Grids austauschen.

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