Breitband

Vom Mythos der weißen Flecken

23. September 2011, 12:34 Uhr | Max Gutberlet, Product-Marketing-Manager bei Hughes Europe | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Preis

Die Preise variieren je nach Anbieter und Geschwindigkeit. Anschlüsse mit 2 MBit/s sind bereits unter 25 Euro im Monat erhältlich. Ein Anschluss mit 6 MBit/s und 4 GB monatlichem Download schlägt mit zirka 30 Euro zu Buche. Bei diesen Preisen handelt es sich um dauerhaft gültige Preise – Lockangebote, die es im Breitbandmarkt leider sehr häufig gibt, sind hier bewusst ausgeklammert. Dieses Preisniveau entspricht dem eines klassischen terrestrischen Anschlusses. Im Gegensatz zum terrestrischen Anschluss, bei dem der Steuerzahler die grundsätzliche Infrastruktur in den Zeiten des Monopols der Telekom bereits bezahlt hat, müssen Satellitenschüssel und Modem noch angeschafft werden. Je nach System fallen dafür nochmals 300 bis 500 Euro an. Die Installation kann dabei wahlweise vom Kunden selbst oder von einem qualifizierten Satellitentechniker durchgeführt werden.

Und auch an die ästhetische Komponente wird gedacht – wer möchte schon zwei oder drei Satellitenantennen auf seinem Dach haben. Beide Systemanbieter bieten daher Multifeed-Lösungen an, die einen gleichzeitigen TV- und Datenempfang mit einer Schüssel ermöglichen.


  1. Vom Mythos der weißen Flecken
  2. Geschwindigkeit
  3. Preis
  4. Download – Limits und Fair-Access-Policy
  5. Satellit für alle?
  6. Auf der Rakete in die Zukunft

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