Interview mit Anodot

"Viele Big Data- und BI-Lösungen arbeiten noch sehr statisch"

8. Dezember 2016, 10:48 Uhr | | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Seit September 2016 in der DACH-Region am Start

funkschau: Bitte geben Sie uns einen kleinen Einblick in Anodot: Wo liegen die Wurzeln und Kernkompetenzen des Unternehmens?

Glatschke: Mit David Drai (CEO), Ira Cohen (Chief Data Scientist) und Shay Lang (Vice President Research & Development) wurde Anodot im Jahr 2014 von Menschen gegründet, die auf langjährige Erfahrungswerte mit großen Softwarelösungen im Big Data Analytics Umfeld zurückgreifen können. Nachdem die Idee für Anodot herangereift war, konnte nach 18 Monaten Produktentwicklung die Anodot-Lösung im Januar 2016 in den Verkauf gehen. Innerhalb weniger Monate konnten bereits zahlreiche Neukunden gewonnen werden. Mit der kürzlich von Aleph Venture Capital und Disruptive Technologies L.P. erfolgten Finanzspritze in Höhe von 8 Millionen US-Dollar, sind wir nun in der Lage weiter zu expandieren. Seit September diesen Jahres nehmen wir nun auch beim Markteintritt in der DACH-Region volle Fahrt auf. Derzeit beschäftigt Anodot, dessen Hauptsitz in Israel ist, rund 30 Mitarbeiter.

Die Kernkompetenz von Anodot liegt in der automatisierten Incident- und Anomalie-Erkennung und Echtzeit-Analyse. Durch die Verwendung von Machine Learning-Algorithmen, kann Anodot aus Zeitreihendaten einen Normalbereich definieren und dann aufgrund dieser Basis Ausfälle und Geschäftsvorfälle identifizieren und diese im Anschluss analysieren.

funkschau: Welche Art von Kunden spricht Anodot mit seinen Lösungen an?

Glatschke: Die Lösung zur Erkennung von Business Incidents, die Anodot anbietet, kann grundsätzlich von jedem datengetriebenen Unternehmen, unabhängig von der Unternehmensgröße, eingesetzt werden. Da es sich um eine generische Lösung handelt, ist Anodot für Unternehmen unterschiedlichster Branchen, wie zum Beispiel Fintech, Adtech, E-Commerce, Telekommunikation oder IoT, geeignet.

funkschau: Und für jemanden, der die Lösung gerne ausprobieren möchte: Wie sieht das Abrechnungsmodell aus? Kann man die Lösung vorab kostenlos testen?

Glatschke: Die Lösung ist als SaaS-Modell konzipiert, die Gebühren sind abhängig von dem Umfang der zu analysierenden Metriken. Interessenten können die Lösung vorab einen Monat lang kostenlos testen.

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