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Vernetzte Plattformen für die moderne Stadt

23. Mai 2018, 11:06 Uhr   |  Autor: Romy Farber / Redaktion: Natalie Ziebolz

Vernetzte Plattformen für die moderne Stadt
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Städte, die für Menschen und Unternehmen attraktiv bleiben wollen, müssen ihre digitalen Angebote vorantreiben. Ein smarter Ansatz sind webbasierte Handels- und Kommunikationsplattformen, die Bürger, Unternehmen, Organisationen und Behörden als Social Community miteinander verbinden.

Die Digitalisierung und der damit einhergehende Gebrauch von Internetdiensten für Onlinebanking, Kleiderkauf und Hotelbuchungen stellt Städte zunehmend vor die Herausforderung, mit eigenen smarten Servicekonzepten zu reagieren. Viele Stadtverwaltungen wollen die Möglichkeiten der digitalen Entwicklungen nutzen, um die Standortqualität für Bewohner, Touristen, Fachkräfte und Unternehmen zu halten. Ziel ist es, das Leben und den Handel vor Ort zu verbessern sowie die Kommunikation und die Interaktion in dem Netzwerk „Behörde – Bürger – Unternehmen – Organisationen“ zu vereinfachen und zu beschleunigen. Die Herausforderung liegt allerdings darin, die physische Welt als digitales Abbild in eine Plattform zu übertragen.

Romy Farber ist als Business Manager bei BCT Deutschland tätig.
© BCT Deutschland GmbH

Romy Farber ist als Business Manager bei BCT Deutschland tätig.

Beispielsweise bauen immer mehr Städte eine Onlinepräsenz auf, sind multimedial mit Text und (Bewegt-)Bild oder sogar via Social Media aktiv und stellen vor allem Informationen und Formulare digital bereit. Einen Anwohnerparkplatz beantragen, den Wohnsitz an- und ummelden oder Briefwahlunterlagen anfordern – inzwischen können all diese Anträge vielerorts online gestellt werden. Zudem werden spezielle Portale eingerichtet, über die etwa Eltern ihr Kind für einen Kita-Platz vormerken lassen können. Anschließend wird der Antrag ausgedruckt, per Post verschickt und schließlich in der Verwaltung manuell bearbeitet. Dabei wäre es deutlich effizienter, eine Plattform zu nutzen, über die Antragsstellung und -bearbeitung digital erfolgen. Bei der Entwicklung der öffentlichen Verwaltung hin zum digitalen Servicedienstleister ist somit noch deutlich Luft nach oben.

Laut dem eGovernment Monitor 2017 etwa, sind gerade einmal 50 Prozent der Befragten zufrieden mit den vorhandenen digitalen Verwaltungsangeboten. Dabei würden Online-Dienste deutlich häufiger genutzt, wenn sie gut strukturiert und einfach zu bedienen sind; wenn Anfragen über eine zentrale Anlaufstelle im Internet mit möglichst wenig zeitlichem und nervlichem Aufwand getätigt werden können. Eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergab, dass sich mit 83 Prozent die Mehrheit der Bürger wünscht, Behördengänge komplett digital erledigen zu können. Auch Kommunen schätzen den Mehrwert der Digitalisierung als hoch bis sehr hoch ein. Die meisten scheitern allerdings an einer ganzheitlichen Strategie.

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1. Vernetzte Plattformen für die moderne Stadt
2. Digitaler und direkter Austausch
3. Den Bearbeitungsverlauf im Blick

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