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Studie zur Digitalen Transformation

Unternehmen befürchten, binnen vier Jahren zu scheitern

26. Juli 2017, 15:00 Uhr   |  Axel Pomper | Kommentar(e)

Unternehmen befürchten, binnen vier Jahren zu scheitern
© Gajus - fotolia

Obwohl Unternehmen im vergangenen Jahr Millionen von Dollar in die digitale Transformation investiert haben, sehen sie weiterhin ein beträchtliches Risiko, hinter die Konkurrenz zurückzufallen und innerhalb von vier Jahren zu scheitern. So das Ergebnis einer neuen Studie von Couchbase.

Für die Studie wurden 450 Führungskräfte in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland befragt, die in ihrem Unternehmen für den digitalen Wandel verantwortlich zeichnen. 80 Prozent der Unternehmen laufen Gefahr, im Zuge der digitalen Transformation abgehängt zu werden, und 54 Prozent glauben, dass Unternehmen, die mit den Veränderungen nicht Schritt halten, binnen vier Jahren zum Aufgeben gezwungen sein werden oder von einem Mitbewerber übernommen wurden. Und auch die IT-Verantwortlichen selbst sehen sich in Bedrängnis: 73 Prozent glauben, sie könnten ihre Stelle verlieren, wenn ein Digitalprojekt schlecht implementiert wird oder scheitert.

Weitere Erkenntnisse der Studie:

  • 89 Prozent der Unternehmen geben an, dass ihre Branche entweder bereits starke Turbulenzen aufgrund digitaler Technologien erlebt oder solche Umbrüche nur eine Frage der Zeit sind. Dabei wurden im vergangenen Jahr durchschnittlich 5,7 Mio. US-Dollar (4,9 Mio. Euro) für die digitale Transformation ausgegeben.
  • Nahezu alle Umfrageteilnehmer sind sich einig über das ultimative Ziel des digitalen Wandels – 95 Prozent zufolge soll dieser den Kunden und Endnutzern wirklich einzigartige Möglichkeiten eröffnen.
  • 80 Prozent der IT-Verantwortlichen stehen unter Druck, das Kundenerlebnis ihres Unternehmens durch digitale Innovationen laufend zu verbessern. Doch 90 Prozent der Digitalprojekte erfüllen die Erwartungen nicht und liefern nur schrittweise Verbesserungen.
  • Ein klares Hemmnis für Verbesserungen sind derzeit die Datenbanken – 84 Prozent der Befragten mussten bereits Digitalprojekte einstellen, verschieben oder im Umfang reduzieren, weil die begrenzten Möglichkeiten ihrer vorhandenen Datenbank sie dazu zwangen.

„Unsere Studie wirft ein Schlaglicht auf die harte Realität, dass Unternehmen zwar Millionenbeträge in Projekte zur digitalen Transformation pumpen, damit aber zumeist nur bescheidene Fortschritte erzielen, die ihre künftige Wettbewerbsfähigkeit letztlich nicht erhöhen werden“, erklärt Matt Cain, CEO von Couchbase. „87 Prozent der IT-Verantwortlichen befürchten Umsatzeinbußen für ihr Unternehmen, falls das Kundenerlebnis nicht verbessert wird. Deshalb müssen sie unbedingt auf Projekte setzen, die die Kundenbindung stärken. Eine entscheidende Erfolgsvoraussetzung ist dabei, eine geeignete Datenbanktechnologie zu wählen, die das gesamte Potenzial dynamischer Daten plattformübergreifend ausschöpfen und die persönlichen, hochflexiblen Möglichkeiten bieten kann, die Kunden heute erwarten.“

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1. Unternehmen befürchten, binnen vier Jahren zu scheitern
2. Faktoren, die die digitale Transformation beeinträchtigen

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