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IT-Endscheider-Umfrage von Mitel

Trend zur Cloud-Telefonie: Deutsche Unternehmen zeigen sich agil

28. Juli 2020, 10:21 Uhr   |  Antje Müller | Kommentar(e)

Trend zur Cloud-Telefonie: Deutsche Unternehmen zeigen sich agil
© 123rf

Mitel stellt Ergebnisse einer neuen Umfrage zum Thema Cloud-Telefonie vor. Demnach zeigen IT-Entscheider europäischer Unternehmen eine größere Offenheit für ein As-a-Service-Modell. Mehr Agilität und die Integration mobiler Anwendungen stehen insbesondere in Deutschland im Mittelpunkt.

Aufgrund der Pandemie setzen sich in der Geschäftswelt agile Lösungen durch, die es Unternehmen, trotz der Umstände ermöglichen, produktiv zu bleiben. Fast die Hälfte der befragten deutschen Unternehmen (46 %) gaben an, dass sie sich auf eine Cloud-basierte Lösung für ihr Contact Center als ein Schlüsselelement für gute Kundenbeziehungen verlassen würden.

Weltweit wähnen sich Unternehmen am Beginn einer globalen Wirtschaftskrise. Der Zwang zur schnellen Anpassungsfähigkeit, um die Krise zu überstehen, scheint die Cloud-Migration zum Schlüsselfaktor des Wandels zu erheben. „In Deutschland sowie in ganz Europa hat das Thema Cloud stark an Fahrt aufgenommen“, sagt Jürgen Engelhard, Business Development bei Mitel Deutschland. „Unternehmen entscheiden sich für die Cloud, weil sie Flexibilität und Wirtschaftlichkeit ermöglicht und neueste Innovationen für höhere Produktivität und größere Kundennähe zugänglich macht. IT-Führungskräfte müssen die Ziele ihrer Unternehmen in Bezug auf Agilität und Wettbewerbsfähigkeit erreichen. Channel-Partner können als vertrauenswürdige Berater fungieren und Unternehmen dabei helfen, sich in den verschiedenen Cloud-Technologien und den damit zusammenhängenden Fragen der Netzwerkinfrastruktur, Sicherheit und Servicequalität zurechtzufinden.“

Umfrage unter IT-Entscheidern
© Mitel

Agilität und Innovation muss sich rechnen

Mehr Agilität gilt für 59 Prozent der Unternehmen als wichtiges Entscheidungskriterium und erhält damit weitaus größere Bedeutung als rein funktionelle Aspekte. Vorteile durch neue Innovationen sind für 27 Prozent ebenso ein bestimmender Faktor bei der Entscheidung für die Cloud-Migration.
Anders jedoch als beispielsweise in Frankreich oder Großbritannien sind für deutsche IT-Entscheider die Kosten für die Migration von der On-Premise- zur Cloud-basierten Architektur mit 56 Prozent weiterhin das wichtigste Kriterium unter den Kriterien, die für die Berechnung des Return on Investment (ROI) herangezogen werden. Daneben sind hier anfallende Kosten für Anwendungen und Funktionalitäten zum Change Management (42 %) und für eine spezielle Ausstattung sowie zur Wartung der Cloud-Architektur (36 %) wichtige Themen. Im europäischen Durchschnitt wird diesen sogar eine höhere Bedeutung beigemessen als den Kosten der Migration selbst. Lediglich 33 Prozent der Befragten gaben die Migrationskosten als Hauptkriterium an – in einer 2018 durchgeführten Auflage der Umfrage waren es noch 84 Prozent.

Flexibilität und mobile Kommunikation sind die Treiber

Flexibilität hat in Vertragsfragen oberste Priorität. So wollen 47 Prozent der befragten Deutschen den Anbieter sofort wechseln können, wenn der gebotene Service nicht den Vertragsvereinbarungen entspricht. Die Entwicklung von Cloud- und SaaS-Anwendungen hat bei vielen Unternehmen zu einem höheren Bedarf an offenen Vertragsmodellen geführt.
Abseits der Kernfunktionen von Unified-Communications-Lösungen sehen 48 Prozent der deutschen IT-Entscheider die Integration mobiler Anwendungen als wichtiges Must-Have und damit als Motor für die Nachfrage nach UCaaS-Lösungen an. Dieser Trend wird sich wohl auch in den kommenden Monaten fortsetzen, denn im Zuge der Corona-Krise wurden und werden in vielen Unternehmen hybride Arbeitsplätze eingeführt.

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